Das kurze Animationsvideo erzählt das Gleichnis vom Turmbau, das Jesus verwendet, um über die Nachfolge nachzudenken. Im Mittelpunkt steht Henry, der einen großen Turm bauen möchte. Sein Freund Sam rät ihm, zunächst sorgfältig zu überlegen, ob er genügend Geld, Zeit und Helfer für ein solches Vorhaben besitzt. Henry ignoriert diesen Rat jedoch und beginnt sofort mit dem Bau. Als der Turm erst zur Hälfte fertiggestellt ist, gehen ihm die finanziellen Mittel aus und die Arbeiten müssen eingestellt werden. Die Menschen in seiner Umgebung lachen über ihn, weil er große Pläne angekündigt hatte, diese jedoch nicht verwirklichen konnte. Jesus nutzt diese Geschichte, um seinen Zuhörern deutlich zu machen, dass die Nachfolge nicht immer einfach ist. Wer sich für den Weg mit Jesus entscheidet, sollte wissen, dass dieser Einsatz, Ausdauer und Entschlossenheit erfordert. Die Geschichte soll Menschen darauf vorbereiten, auch in schwierigen Zeiten am Glauben festzuhalten.
Bibelstelle: Lukas 14,28-33 Bibeltext (Luther 1912)
28 Wer ist aber unter euch, der einen Turm bauen will, und sitzt nicht zuvor und überschlägt die Kosten, ob er's habe, hinauszuführen? 29 auf daß nicht, wo er Grund gelegt hat und kann's nicht hinausführen, alle, die es sehen, fangen an, sein zu spotten, 30 und sagen: Dieser Mensch hob an zu bauen, und kann's nicht hinausführen.
31 Oder welcher König will sich begeben in einen Streit wider einen andern König und sitzt nicht zuvor und ratschlagt, ob er könne mit zehntausend begegnen dem, der über ihn kommt mit zwanzigtausend? 32 Wo nicht, so schickt er Botschaft, wenn jener noch ferne ist, und bittet um Frieden. 33 Also muß auch ein jeglicher unter euch, der nicht absagt allem, was er hat, kann nicht mein Jünger sein. (Lukas 9.62) Bibelgeschichte für Kinder