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Bibelcartoon

Bibelcartoon

Sodom und Gomorra werden zerstört

Veröffentlichung:3.3.2021

Das Video erzählt die biblische Geschichte von der Zerstörung Sodoms und Gomorras. Im Mittelpunkt steht Lot, der Neffe Abrahams, der mit seiner Familie in Sodom lebt. Als zwei Engel die Stadt besuchen, nimmt Lot sie gastfreundlich bei sich auf. Die Bewohner der Stadt bedrohen jedoch die Gäste und offenbaren damit ihre Gewaltbereitschaft und ihre Missachtung menschlicher Würde. Die Engel schützen Lot und seine Familie und kündigen die bevorstehende Zerstörung der Stadt an. Lot, seine Frau und seine Töchter werden aus der Stadt geführt und erhalten die Anweisung, nicht zurückzublicken. Während Feuer vom Himmel fällt und die Städte vernichtet werden, blickt Lots Frau dennoch zurück und wird zu einer Salzsäule. Die Erzählung endet mit Abraham, der aus der Ferne die Zerstörung der Städte sieht, während nur Lot und seine Töchter gerettet werden.

1. Mose 19

1 Die zwei Engel kamen gen Sodom des Abends; Lot aber saß zu Sodom unter dem Tor. Und da er sie sah, stand er auf, ihnen entgegen, und bückte sich mit seinem Angesicht zur Erde (1. Mose 18.22) 2 und sprach: Siehe, liebe Herren, kehrt doch ein zum Hause eures Knechtes und bleibt über Nacht; laßt eure Füße waschen, so steht ihr morgens früh auf und zieht eure Straße. Aber sie sprachen: Nein, sondern wir wollen über Nacht auf der Gasse bleiben. 3 Da nötigte er sie sehr; und sie kehrten zu ihm ein und kamen in sein Haus. Und er machte ihnen ein Mahl und buk ungesäuerte Kuchen; und sie aßen. 4 Aber ehe sie sich legten, kamen die Leute der Stadt Sodom und umgaben das ganze Haus, jung und alt, das ganze Volk aus allen Enden, 5 und forderten Lot und sprachen zu ihm: Wo sind die Männer, die zu dir gekommen sind diese Nacht? Führe sie heraus zu uns, daß wir sie erkennen. 6 Lot ging heraus zu ihnen vor die Tür und schloß die Tür hinter sich zu 7 und sprach: Ach, liebe Brüder, tut nicht so übel! 8 Siehe, ich habe zwei Töchter, die haben noch keinen Mann erkannt, die will ich herausgeben unter euch, und tut mit ihnen, was euch gefällt; allein diesen Männern tut nichts, denn darum sind sie unter den Schatten meines Daches eingegangen. 9 Sie aber sprachen: Geh hinweg! und sprachen auch: Du bist der einzige Fremdling hier und willst regieren? Wohlan, wir wollen dich übler plagen denn jene. Und sie drangen hart auf den Mann Lot. Und da sie hinzuliefen und wollten die Tür aufbrechen, (2. Petrus 2.7-8) 10 griffen die Männer hinaus und zogen Lot hinein zu sich ins Haus und schlossen die Tür zu. 11 Und die Männer vor der Tür wurden mit Blindheit geschlagen, klein und groß, bis sie müde wurden und die Tür nicht finden konnten. (2. Könige 6.18) 12 Und die Männer sprachen zu Lot: Hast du noch irgend hier einen Eidam und Söhne und Töchter, und wer dir angehört in der Stadt, den führe aus dieser Stätte. 13 Denn wir werden diese Stätte verderben, darum daß ihr Geschrei groß ist vor dem HERRN; der hat uns gesandt, sie zu verderben. (1. Mose 18.20) 14 Da ging Lot hinaus und redete mit seinen Eidamen, die seine Töchter nehmen sollten: Macht euch auf und geht aus diesem Ort; denn der HERR wird diese Stadt verderben. Aber es war ihnen lächerlich. (4. Mose 16.21) 15 Da nun die Morgenröte aufging, hießen die Engel den Lot eilen und sprachen: Mache dich auf, nimm dein Weib und deine zwei Töchter, die vorhanden sind, daß du nicht auch umkommst in der Missetat dieser Stadt. 16 Da er aber verzog, ergriffen die Männer ihn und sein Weib und seine zwei Töchter bei der Hand, darum daß der HERR ihn verschonte, und führten ihn hinaus und ließen ihn draußen vor der Stadt. 17 Und als sie ihn hatten hinausgebracht, sprach er: Errette dein Seele und sieh nicht hinter dich; auch stehe nicht in dieser ganzen Gegend. Auf den Berg rette dich, daß du nicht umkommst. (Matthäus 24.16) 18 Aber Lot sprach zu ihnen: Ach nein, Herr! 19 Siehe, dieweil dein Knecht Gnade gefunden hat vor deinen Augen, so wollest du deine Barmherzigkeit groß machen, die du an mir getan hast, daß du meine Seele am Leben erhieltest. Ich kann mich nicht auf den Berg retten; es möchte mich ein Unfall ankommen, daß ich stürbe. 20 Siehe, da ist eine Stadt nahe, darein ich fliehen kann, und sie ist klein; dahin will ich mich retten (ist sie doch klein), daß meine Seele lebendig bleibe. 21 Da sprach er zu ihm: Siehe, ich habe auch in diesem Stück dich angesehen, daß ich die Stadt nicht umkehre, von der du geredet hast. 22 Eile und rette dich dahin; denn ich kann nichts tun, bis daß du hineinkommst. Daher ist diese Stadt genannt Zoar. 23 Und die Sonne war aufgegangen auf Erden, da Lot nach Zoar kam. 24 Da ließ der HERR Schwefel und Feuer regnen von Himmel herab auf Sodom und Gomorra (5. Mose 29.22) (Psalm 11.6) (Jesaja 1.9-10) (Jesaja 13.19) (Amos 4.11) (Lukas 17.29) (2. Petrus 2.6) 25 und kehrte die Städte um und die ganze Gegend und alle Einwohner der Städte und was auf dem Lande gewachsen war. 26 Und sein Weib sah hinter sich und ward zur Salzsäule. (Lukas 17.32) 27 Abraham aber machte sich des Morgens früh auf an den Ort, da er gestanden vor dem HERRN, 28 und wandte sein Angesicht gegen Sodom und Gomorra und alles Land der Gegend und schaute; und siehe, da ging Rauch auf vom Lande wie ein Rauch vom Ofen. 29 Und es geschah, da Gott die Städte in der Gegend verderbte, gedachte er an den Abraham und geleitete Lot aus den Städten, die er umkehrte, darin Lot wohnte.

Luther 1912

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Das Video eignet sich für den Religionsunterricht insbesondere in der Sekundarstufe I, da es zentrale Fragen nach Gut und Böse, Verantwortung, Gastfreundschaft, Gewalt, Gehorsam und göttlichem Gericht thematisiert. Aufgrund der belastenden und gewaltsamen Inhalte sollte die Geschichte nicht unreflektiert behandelt werden. Vor dem Ansehen empfiehlt sich eine behutsame Hinführung über Fragen nach Regeln des Zusammenlebens, Schutz von Fremden oder Verantwortung gegenüber Gästen. Während des Sehens können die Lernenden Beobachtungsaufträge erhalten, etwa zur Rolle Lots, zum Verhalten der Stadtbewohner oder zum Handeln der Engel. Nach dem Ansehen bietet sich eine intensive Reflexionsphase an. Dabei sollte deutlich werden, dass die Erzählung nicht als historische Berichterstattung verstanden werden muss, sondern als religiöse Geschichte, die Fragen nach Gerechtigkeit, Schuld und menschlichem Handeln aufwirft. Die Lernenden können diskutieren, warum Gastfreundschaft in der biblischen Welt eine so große Bedeutung hatte und weshalb die Verletzung von Menschenwürde als schwerwiegendes Unrecht dargestellt wird. Die Figur Lots eröffnet Gespräche über Mut und Verantwortung in bedrohlichen Situationen. Die Gestalt von Lots Frau kann symbolisch gedeutet werden und lädt dazu ein, über die Bedeutung des Zurückblickens, des Loslassens und des Aufbruchs in neue Lebenssituationen nachzudenken. Methodisch eignen sich Standbilder, Rollenspiele, Schreibgespräche, Perspektivwechsel, ethische Fallanalysen oder die Arbeit mit symbolischen Deutungen. Ebenso kann die Geschichte mit aktuellen Fragen nach Gewalt, Schutzbedürftigkeit, Zivilcourage und Menschenrechten verbunden werden. Das Video fördert die Fähigkeit der Lernenden, schwierige biblische Texte kritisch zu erschließen, unterschiedliche Deutungen kennenzulernen und religiöse Aussagen über Gerechtigkeit und Verantwortung zu reflektieren.

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5.1 Unsere Anfänge: Väter und Mütter des Glaubens.

Beispielhafte Lernsequenzen

  • Wie es angefangen hat – Abraham und Sara

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