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Bibelcartoon

Bibelcartoon

Abraham und Lot trennen sich

Veröffentlichung:19.2.2021

Der Kurzfilm „Abraham und Lot trennen sich“ erzählt einen weiteren Abschnitt aus der Abrahamgeschichte. Abraham lebt als wohlhabender Viehzüchter mit seiner Familie und seinem Neffen Lot im Land Kanaan. Durch den wachsenden Reichtum und die zunehmende Zahl an Tieren entstehen Konflikte zwischen den Hirten Abrahams und den Hirten Lots, da die verfügbaren Weideflächen nicht mehr ausreichen. Um Streit und Spannungen zu vermeiden, schlägt Abraham eine friedliche Lösung vor. Er überlässt Lot die Wahl des Gebietes, in dem dieser künftig leben möchte. Lot entscheidet sich für das fruchtbare Jordantal, während Abraham in Kanaan bleibt. Die Geschichte zeigt Abraham als einen Menschen, der auf Frieden bedacht ist, großzügig handelt und Konflikte nicht durch Macht oder Eigennutz, sondern durch Rücksichtnahme und Vertrauen löst. Gleichzeitig wird deutlich, dass Abraham weiterhin auf Gottes Begleitung vertraut, auch wenn er auf den ersten Blick scheinbar den weniger attraktiven Weg wählt.

1. Mose 13,1-13

1 Also zog Abram herauf aus Ägypten mit seinem Weibe und mit allem, was er hatte, und Lot auch mit ihm, ins Mittagsland. 2 Abram aber war sehr reich an Vieh, Silber und Gold. (Sprüche 10.22) 3 Und er zog immer fort von Mittag bis gen Beth-El, an die Stätte, da am ersten seine Hütte war, zwischen Beth-El und Ai, 4 eben an den Ort, da er zuvor den Altar gemacht hatte. Und er predigte allda den Namen des HERRN. (1. Mose 12.8) 5 Lot aber, der mit Abram zog, der hatte auch Schafe und Rinder und Hütten.

6 Und das Land konnte es nicht ertragen, daß sie beieinander wohnten; denn ihre Habe war groß, und konnten nicht beieinander wohnen. 7 Und es war immer Zank zwischen den Hirten über Abrams Vieh und zwischen den Hirten über Lots Vieh. So wohnten auch zu der Zeit die Kanaaniter und Pheresiter im Lande. 8 Da sprach Abram zu Lot: Laß doch nicht Zank sein zwischen mir und dir und zwischen meinen und deinen Hirten; denn wir sind Gebrüder. (Psalm 133.1) 9 Steht dir nicht alles Land offen? Scheide dich doch von mir. Willst du zur Linken, so will ich zur Rechten; oder willst du zur Rechten, so will ich zur Linken. 10 Da hob Lot sein Augen auf und besah die ganze Gegend am Jordan. Denn ehe der HERR Sodom und Gomorra verderbte, war sie wasserreich, bis man gen Zoar kommt, als ein Garten des HERRN, gleichwie Ägyptenland.

11 Da erwählte sich Lot die ganze Gegend am Jordan und zog gegen Morgen. Also schied sich ein Bruder von dem andern, 12 daß Abram wohnte im Lande Kanaan und Lot in den Städten der Jordangegend und setzte seine Hütte gen Sodom. 13 Aber die Leute zu Sodom waren böse und sündigten sehr wider den HERRN.

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Für den Religionsunterricht eignet sich das Medium besonders zur Behandlung der Themen Konfliktlösung, Frieden, Großzügigkeit und Vertrauen. Die Erzählung eröffnet Lernenden einen lebensnahen Zugang zu Situationen, in denen Menschen unterschiedliche Interessen haben und gemeinsame Lösungen finden müssen. Nach dem Betrachten können Lernende die Ursachen des Konflikts zwischen den Hirten untersuchen und überlegen, welche anderen Handlungsmöglichkeiten Abraham und Lot gehabt hätten. Im Unterrichtsgespräch kann herausgearbeitet werden, weshalb Abraham Lot die Entscheidung überlässt und welche Werte hinter seinem Verhalten stehen. Die Geschichte bietet zahlreiche Anknüpfungspunkte für die Auseinandersetzung mit Streit in Familie, Freundeskreis oder Schule. Methoden wie Rollenspiele, Streitgespräche, Standbilder oder Perspektivwechsel ermöglichen eine vertiefte Reflexion über Konflikte und deren friedliche Bewältigung. Ebenso kann die Bedeutung von Kompromissen und Fairness thematisiert werden. Darüber hinaus eröffnet die Erzählung einen theologischen Zugang zum Vertrauen auf Gottes Begleitung und zur Frage, wie Menschen Entscheidungen treffen, ohne immer nur den eigenen Vorteil zu suchen. Das Medium fördert die soziale Kompetenz, die Empathiefähigkeit und die ethische Urteilsbildung. Zugleich verdeutlicht es, dass Frieden häufig dort entsteht, wo Menschen bereit sind, aufeinander zuzugehen und großzügig miteinander umzugehen.

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5.1 Unsere Anfänge: Väter und Mütter des Glaubens.

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