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Bibelcartoon

Bibelcartoon

Gott schickt Abraham auf eine Reise

Veröffentlichung:17.2.2021

Der Kurzfilm „Gott schickt Abraham auf eine Reise“ erzählt den Beginn der biblischen Abrahamgeschichte in kindgerechter und leicht verständlicher Form. Im Mittelpunkt steht Abraham, der vor etwa 4000 Jahren lebte und als Vater des Glaubens gilt. Gott fordert ihn auf, seine Heimat zu verlassen und in ein unbekanntes Land aufzubrechen. Obwohl Abraham nicht weiß, wohin die Reise führen wird, vertraut er auf Gottes Zusage. Gemeinsam mit seiner Frau Sarah, seinem Neffen Lot, seinen Angestellten und seinen Tieren macht er sich auf den Weg. In dem neuen Land begegnet Gott Abraham erneut und verspricht ihm das Land für seine Nachkommen. Besonders bemerkenswert ist dabei, dass Abraham und Sarah noch keine Kinder haben. Dennoch hält Abraham an seinem Vertrauen auf Gott fest. Die Erzählung stellt damit die Themen Vertrauen, Aufbruch, Berufung und Gottes Verheißung in den Mittelpunkt.

1. Mose 16,1-8

1 Und der HERR sprach zu Abram: Gehe aus deinem Vaterlande und von deiner Freundschaft und aus deines Vaters Hause in ein Land, das ich dir zeigen will. (Apostelgeschichte 7.3) (Hebräer 11.8) 2 Und ich will dich zum großen Volk machen und will dich segnen und dir einen großen Namen machen, und sollst ein Segen sein. (1. Mose 24.1) (1. Mose 24.35) (Psalm 72.17) 3 Ich will segnen, die dich segnen, und verfluchen, die dich verfluchen; und in dir sollen gesegnet werden alle Geschlechter auf Erden. (1. Mose 18.18) (1. Mose 22.18) (1. Mose 26.4) (1. Mose 28.14) (2. Mose 23.22) (Apostelgeschichte 3.25) (Galater 3.8) 4 Da zog Abram aus, wie der HERR zu ihm gesagt hatte, und Lot zog mit ihm. Abram aber ward fünfundsiebzig Jahre alt, da er aus Haran zog. 5 Also nahm Abram sein Weib Sarai und Lot, seines Bruders Sohn, mit aller ihrer Habe, die sie gewonnen hatten, und die Seelen, die sie erworben hatten in Haran; und zogen aus, zu reisen in das Land Kanaan. Und als sie gekommen waren in dasselbe Land, 6 zog Abram durch bis an die Stätte Sichem und an den Hain More; es wohnten aber zu der Zeit die Kanaaniter im Lande. 7 Da erschien der HERR dem Abram und sprach: Deinem Samen will ich dies Land geben. Und er baute daselbst einen Altar dem HERRN, der ihm erschienen war. (1. Mose 13.15) (1. Mose 15.18) (1. Mose 17.8) (1. Mose 24.7) (1. Mose 26.3-4) (1. Mose 28.13) (1. Mose 35.12) (2. Mose 6.4) (2. Mose 6.8) (2. Mose 32.13) (Josua 21.43) (Apostelgeschichte 7.5) 8 Darnach brach er auf von dort an einen Berg, der lag gegen Morgen von der Stadt Beth-El, und richtete seine Hütte auf, daß er Beth-El gegen Abend und Ai gegen Morgen hatte, und baute daselbst dem HERRN einen Altar und predigte von dem Namen des HERRN. (1. Mose 4.26) 9 Darnach zog Abram weiter und zog aus ins Mittagsland.

Luther 1912

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Für den Religionsunterricht eignet sich das Medium besonders als Einführung in die Abrahamgeschichten und in das Thema Glaubensvertrauen. Die kurze und anschauliche Darstellung ermöglicht einen altersgerechten Zugang zu einer zentralen Gestalt des Alten Testaments. Während des Betrachtens können Lernende wichtige Stationen von Abrahams Weg festhalten und anschließend die Frage diskutieren, warum Abraham bereit war, seine Heimat zu verlassen. Die Geschichte eröffnet vielfältige Möglichkeiten, über Vertrauen, Mut und Unsicherheit nachzudenken. Lernende können sich in Abraham hineinversetzen und überlegen, welche Gefühle mit einem Aufbruch ins Unbekannte verbunden sind. Methoden wie Gedankenblasen, Rollenspiele, Standbilder, Wegkarten oder Tagebucheinträge aus der Perspektive Abrahams fördern eine vertiefte Auseinandersetzung mit den Erfahrungen der Hauptfigur. Darüber hinaus kann die Bedeutung von Verheißungen und Hoffnungen für das menschliche Leben thematisiert werden. Die Erzählung eignet sich ebenfalls zur Einführung in die Bedeutung Abrahams für Judentum, Christentum und Islam und eröffnet damit interreligiöse Lernmöglichkeiten. Das Medium unterstützt die narrative Kompetenz, die Fähigkeit zur Perspektivübernahme sowie die Reflexion über eigene Lebenswege, Entscheidungen und Zukunftserwartungen. Zugleich wird deutlich, dass Glaube in der Bibel häufig mit Vertrauen verbunden ist, auch wenn der weitere Weg noch nicht sichtbar erscheint.

Hessen

Hessen

Sekundarstufe I | Jahrgangsstufe 6

6G.3 Dem Gott, der befreit, trauen. Aufbruch, Weggeleit, Ankunft.

Rheinland-Pfalz

Rheinland-Pfalz

Sekundarstufe I | Jahrgangsstufe 5

5.1 Unsere Anfänge: Väter und Mütter des Glaubens.

Beispielhafte Lernsequenzen

  • Wie es angefangen hat – Abraham und Sara

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