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Katholisch.de

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Ikonen: Das Ebenbild Gottes

Veröffentlichung:22.4.2019

Die Anregung "Ikonen, das Ebenbild Gottes" als Webartikel thematisiert den Umgang mit der Bilderfrage und dem Ikonoklasmus im Christentum des Westens und der orthodoxen Kirche. Dabei wird die Kunst als Glaubensakt untersucht.

Der Beitrag „Ikonen: Das Ebenbild Gottes“ stellt die besondere Bedeutung von Ikonen in den orthodoxen Kirchen vor. Er erläutert, dass Ikonen weit mehr sind als religiöse Kunstwerke oder dekorative Bilder. In der orthodoxen Theologie gelten sie als „Fenster zum Himmel“ und verweisen auf die Gegenwart Gottes, Christi, Marias und der Heiligen. Der Artikel beschreibt die historische Entwicklung der Ikonenverehrung, die Auseinandersetzungen um den Bilderstreit (Ikonoklasmus) sowie die zentrale Rolle der Ikonen in Liturgie und Frömmigkeit der Ostkirchen. Zugleich wird deutlich, dass die Verehrung einer Ikone nicht dem materiellen Bild gilt, sondern der dargestellten Person. Dadurch eröffnet das Medium einen anschaulichen Zugang zu orthodoxer Spiritualität, christlicher Kunst und der Frage nach der Sichtbarkeit des Unsichtbaren.

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Das Medium eignet sich besonders für den Religionsunterricht der Sekundarstufe I und II in den Themenbereichen Orthodoxie, Christentum weltweit, Gottesbilder, religiöse Symbole, Kunst und Religion sowie Ökumene. Der Artikel ermöglicht Lernenden einen Perspektivwechsel auf religiöse Bildwelten und eröffnet einen Zugang zu einer christlichen Tradition, die vielen im deutschsprachigen Raum wenig vertraut ist.

Als Einstieg können verschiedene religiöse Bilddarstellungen präsentiert werden: eine orthodoxe Ikone, ein modernes Christusbild, ein Kirchenfenster oder ein abstraktes Kreuz. Die Lernenden beschreiben ihre Eindrücke und diskutieren die Frage, ob Bilder helfen können, von Gott zu sprechen. Anschließend kann der Artikel arbeitsteilig erschlossen werden. Dabei untersuchen einzelne Gruppen die Bedeutung von Ikonen, die Geschichte des Bilderstreits, die Gestaltung orthodoxer Kirchenräume oder die theologischen Grundlagen der Ikonenverehrung.

Besonders gewinnbringend ist die Verbindung mit der Frage nach Gottesbildern. Die Lernenden können reflektieren, welche Vorstellungen von Gott sie selbst besitzen und wie Bilder diese Vorstellungen prägen. Dabei lassen sich Bezüge zum biblischen Bilderverbot (Ex 20,4), zur Menschwerdung Christi sowie zur Frage herstellen, warum Christen dennoch religiöse Bilder verwenden. Die Auseinandersetzung fördert die Fähigkeit, zwischen Anbetung und Verehrung zu unterscheiden und religiöse Ausdrucksformen anderer christlicher Traditionen wertschätzend zu verstehen.

Methodisch bietet sich eine Bildanalyse ausgewählter Ikonen an. Die Lernenden untersuchen Farben, Symbole, Blickrichtungen, Gesten und Perspektiven und vergleichen diese mit modernen Bilddarstellungen. Auch digitale Recherchen zu Christus-, Marien- oder Heiligenikonen können durchgeführt werden. In kreativen Arbeitsformen können die Lernenden eigene symbolische Bilder zu Glaubensfragen gestalten oder ein „Fenster zum Himmel“ entwerfen, das ausdrückt, was ihnen im Leben Orientierung gibt.

Für die gymnasiale Oberstufe eröffnet das Medium darüber hinaus die Möglichkeit, über die Beziehung von Kunst, Religion und Wahrheit nachzudenken. Dabei kann diskutiert werden, ob Bilder religiöse Erfahrungen vermitteln können und welche Chancen und Grenzen visuelle Darstellungen Gottes besitzen. Die Beschäftigung mit Ikonen fördert somit religiöse Wahrnehmungskompetenz, interkonfessionelles Lernen, ästhetische Bildung und die Reflexion über die Bedeutung von Symbolen für den Glauben.

Hessen

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Sekundarstufe I | Jahrgangsstufe 8

8G.4a Auseinandersetzung in der Kirche. Von der Reformation zur Ökumene.

Sekundarstufe II | E1 Religion und Mensch in einer pluralen Welt

E1.4 Christentum in Europa – Christentum weltweit.

Rheinland-Pfalz

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Sekundarstufe I | Jahrgangsstufe 8

8.3 Konfessionen wahrnehmen und verstehen: Reformation und Ökumene.

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