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Geschichte der Russischen Orthodoxen Kirche

Veröffentlichung:26.11.2021

Die russische orthodoxe Kirche ist eine der 15 autokephalen orthodoxen Kirchen. Die Taufe der Rus' war im Jahr 988. Fürst Wladimir wählte das orthodoxe Christentum als Religion für das bis dahin heidnische Land. Dieser mit reichem Bildmaterial gefilmte Beitrag stellt die komplexe Entwicklung der russische orthodoxen Kirche auch sprachlich gut verständlich vor.

Das Video behandelt die Entstehung des sogenannten „Großen Schismas“ von 1054, das zur dauerhaften Trennung zwischen der römisch-katholischen und der orthodoxen Kirche führte. Ausgehend von der gegenseitigen Exkommunikation zwischen Kardinal Humbert, dem Gesandten des Papstes, und dem Patriarchen Michael Kerullarios von Konstantinopel wird die lange Vorgeschichte der Kirchenspaltung dargestellt. Das Medium erläutert die unterschiedlichen Vorstellungen von kirchlicher Autorität in Rom und Konstantinopel, die kulturelle und sprachliche Entfremdung zwischen griechisch geprägtem Osten und lateinisch geprägtem Westen sowie zentrale theologische Streitfragen wie die Filioque-Kontroverse. Darüber hinaus werden der Bilderstreit (Ikonoklasmus), liturgische Unterschiede und politische Spannungen zwischen dem Byzantinischen Reich und der westlichen Kirche thematisiert. Das Video macht deutlich, dass die Spaltung der Christenheit das Ergebnis eines jahrhundertelangen Prozesses war, in dem religiöse, kulturelle, politische und sprachliche Faktoren zusammenwirkten.

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Für den Religionsunterricht bietet das Video vielfältige Möglichkeiten, um die historische Entwicklung des Christentums und die Entstehung unterschiedlicher Konfessionen nachvollziehbar zu machen. Das Medium eignet sich besonders als motivierender Einstieg in Unterrichtsreihen zur Kirchengeschichte, Ökumene oder Orthodoxie. Lernende können zunächst die im Video genannten Ursachen der Kirchenspaltung sammeln und anschließend in politische, kulturelle, sprachliche und theologische Faktoren ordnen. Die Darstellung der Filioque-Kontroverse ermöglicht einen exemplarischen Einblick in die Bedeutung theologischer Fragestellungen für die Kirchengeschichte. Ebenso bietet die Auseinandersetzung mit dem Papstprimat und dem Selbstverständnis der orthodoxen Kirche die Möglichkeit, unterschiedliche Modelle kirchlicher Leitung kennenzulernen. Methodisch eignen sich arbeitsteilige Gruppenarbeiten, in denen verschiedene Ursachen der Spaltung untersucht und präsentiert werden. Auch Rollenspiele zur Begegnung zwischen Kardinal Humbert und Patriarch Michael oder Streitgespräche zwischen Vertretern der Ost- und Westkirche fördern Perspektivwechsel und historisches Verstehen. Die Lernenden können zudem Vergleiche zwischen katholischer und orthodoxer Kirche erarbeiten und reflektieren, welche Bedeutung die ökumenische Zusammenarbeit heute besitzt. Das Video fördert historische Urteilskompetenz, ökumenisches Lernen und die Fähigkeit, religiöse Konflikte in ihrem jeweiligen historischen Kontext zu verstehen. Besonders gewinnbringend ist der Einsatz in der Sekundarstufe I und II im Rahmen von Unterrichtseinheiten zu Kirche, Konfessionen und der Geschichte des Christentums.

Hessen

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Sekundarstufe II | Q4 Kirche – Gemeinde Jesu Christi

Q4.4 Kirche im Wandel der Zeit.

Rheinland-Pfalz

Rheinland-Pfalz

Sekundarstufe II | 13 Der Mensch und seine Zukunft - Die Zukunft der Menschheit

13 / 4. Zukunft und Aufgaben der Religionen.

Video

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3.11.2022

Interreligiöser Dialog

Anregung

Religionen

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