Die Anregung "Jüdisches Lernen lernen" mit 33 Seiten thematisiert jüdische Familienschicksale in den Vierzigerjahren. Dabei werden mehrseitige Foto und Textsammlungen zum Leben von sechs Familien in unterschiedlichen europäischen Ländern: Russland, Tschechoslowakei, Rumänien, Griechenland, Deutschland/Frankreich, Polen.
Das Material kann in Gruppenarbeit vergeben werden. Dann können im Plenum die Erlebnisse verglichen werden. Dabei wird unter anderem Auffallen, dass die jüdischen Familien bereits vor der Eroberung ihrer Länder durch das 3. Reich verfolgt und ausgegrenzt wurden. Antijudaismus war und ist nicht auf Deutschland beschränkt. Die Texte stellen auch die Vielfalt der jüdischen Gemeinde als Sephardim, Chassidim und andere Gruppen heraus.
Was bedeutet Nachhaltigkeit? ist ein Unterrichtsmedium aus der Reihe Nachhaltigkeit und Generationengerechtigkeit der Stiftung Vernetzt Denken. Das Material führt Lernende systematisch in den Begriff der Nachhaltigkeit ein und setzt sich kritisch mit dessen Bedeutung im gesellschaftlichen, politischen und wirtschaftlichen Kontext auseinander. Ausgangspunkt ist die Beobachtung, dass Nachhaltigkeit häufig als positives Schlagwort verwendet wird, ohne dass die zugrunde liegenden Maßstäbe klar benannt werden. Die Unterrichtseinheit vermittelt daher grundlegende Definitionen von Nachhaltigkeit, thematisiert menschliche Bedürfnisse, erschließt die ökologischen, sozialen und wirtschaftlichen Dimensionen nachhaltiger Entwicklung und führt in die Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen ein. Ergänzt wird das Material durch Lernvideos, Arbeitsblätter und interaktive Elemente, die einen handlungsorientierten Zugang ermöglichen und Lernende dazu befähigen sollen, nachhaltige Projekte, politische Maßnahmen und eigene Lebensentscheidungen kritisch zu beurteilen.