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Klartext | Katholisch.de

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Diskussionen mit Atheisten

Veröffentlichung:10.12.2019

Dieses Video thematisiert das ablegen von Zeugnis als Christ. Wer sich als Christ outet wird verfolgt. Wer heutzutage sagt, dass er an Gott glaubt, wird schnell blöd angemacht. Pastor Christian Olding kennt das alltägliche Christen-Bashing und findet platte Attitüden respektlos.

Das Video beschäftigt sich mit dem Spannungsfeld zwischen christlichem Glauben, Atheismus und der Frage nach einem respektvollen Dialog über Religion. Ausgangspunkt ist die Erfahrung von Diskussionen über Gott und Glauben, in denen Christen sich häufig mit Kritik an der Kirche oder an historischen Verfehlungen auseinandersetzen müssen. Das Medium macht deutlich, dass zwischen dem Glauben an Gott und den Fehlern kirchlicher Institutionen unterschieden werden sollte. Historische Ereignisse wie Kreuzzüge oder Hexenverfolgungen werden dabei nicht relativiert, zugleich wird jedoch betont, dass sich die Existenz Gottes weder durch die Taten religiöser Institutionen beweisen noch widerlegen lässt. Darüber hinaus thematisiert das Medium die Bedeutung von Respekt und gegenseitiger Toleranz im Dialog zwischen gläubigen und nicht gläubigen Menschen. Es hebt hervor, dass Menschen unterschiedliche Dinge in ihrem Leben als besonders wertvoll oder „heilig“ ansehen und dass diese Überzeugungen respektiert werden sollten. Besonders zentral ist die Forderung nach einem Dialog auf Augenhöhe, der frei von Spott, Zynismus und gegenseitiger Herabsetzung bleibt.

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Das Video eignet sich besonders für den Religionsunterricht in der Sekundarstufe II innerhalb der Themenfelder Glaube und Vernunft, Religionskritik, Atheismus, Toleranz und interreligiöser beziehungsweise weltanschaulicher Dialog. Die Thematik besitzt eine hohe Aktualität und Lebensrelevanz für die Lernenden, da Fragen nach Religion, Kirche und persönlicher Überzeugung häufig kontrovers diskutiert werden. Als Einstieg eignet sich eine Reflexionsfrage wie „Muss man sich für seinen Glauben rechtfertigen?“ oder „Wie gelingt ein respektvoller Dialog zwischen Gläubigen und Nichtgläubigen?“. Ebenso können aktuelle gesellschaftliche Debatten über Religion, Kirche oder Meinungsfreiheit aufgegriffen werden. Während der Arbeit mit dem Medium können die Lernenden Unterschiede zwischen Glauben, Institution und persönlicher Überzeugung herausarbeiten. Besonders gewinnbringend ist die Auseinandersetzung mit der Frage, wie Kritik an Religion formuliert werden kann, ohne Menschen herabzusetzen oder lächerlich zu machen. Methodisch eignen sich Debattenformate, Pro und Contra Diskussionen oder Rollenspiele, in denen unterschiedliche Positionen vertreten werden. Auch die Beschäftigung mit Religionskritikern oder philosophischen Positionen zu Glauben und Atheismus eröffnet vertiefende Perspektiven. Das Medium bietet darüber hinaus Anlass, über Meinungsfreiheit, Respekt und gesellschaftliche Toleranz nachzudenken. Besonders zentral ist die Erkenntnis, dass ein fairer Dialog nur dort möglich wird, wo Menschen einander ernst nehmen und unterschiedliche Überzeugungen respektieren. Die Lernenden werden angeregt, eigene Haltungen zu Glauben, Kritik und Toleranz bewusst zu reflektieren und ihre Argumentationsfähigkeit weiterzuentwickeln.

Hessen

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Sekundarstufe II | Q2 Gott – verborgen und offenbar

Q2.3 Religionskritik – Bestreitung der Vernünftigkeit des Gottesglaubens.

Rheinland-Pfalz

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Sekundarstufe II | 11/2 Der Mensch auf der Suche nach Gott

11.2 / 2. Gottesbestreitungen und Religionskritik.

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