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Katholisch.de | Glaube.Leben.

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Warum sind wir Kinder Gottes?

Veröffentlichung:8.1.2019

Kinder sind laut. Manchmal sind Kinder auch nervig. Aber sie sind vor allen Dingen unselbstständig. Und jeder freut sich darauf, irgendwann einmal auf eigenen Beinen stehen zu dürfen. Warum um alles in der Welt verlangt Jesus "wenn ihr nicht werdet wie die Kinder"?

Das Medium beschäftigt sich mit der Aussage Jesu „Wenn ihr nicht werdet wie die Kinder“ und fragt danach, welche Bedeutung Kinder im christlichen Glauben als Vorbild haben. Dabei wird deutlich gemacht, dass Jesus nicht kindisches Verhalten fordert, sondern auf eine besondere Haltung aufmerksam macht, die Kinder oft selbstverständlich leben. Kinder können um Hilfe bitten, Vertrauen schenken und sich an Menschen wenden, von denen sie Unterstützung erwarten. Genau diese Haltung des Vertrauens und der Offenheit gegenüber Gott steht im Mittelpunkt des Mediums. Besonders hervorgehoben wird dabei das Bild Gottes als liebevoller Vater. Das Medium beschreibt Gott als jemanden, dessen Liebe nicht verloren gehen kann und der Menschen auch in Fehlern, Scheitern und Unsicherheiten nicht aufgibt. Zugleich wird angesprochen, dass die Vorstellung Gottes als Vater auch schwierige Gefühle auslösen kann, wenn Menschen belastende Erfahrungen mit ihren eigenen Eltern gemacht haben. Dennoch versteht das Medium das Vaterbild Jesu als heilsam, versöhnend und befreiend. Es lädt dazu ein, Gott als vertrauensvolle Begleitung wahrzunehmen und das eigene Leben nicht allein bewältigen zu müssen.

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Das Medium eignet sich besonders für den Religionsunterricht in der Sekundarstufe I und II innerhalb der Themenfelder Gottesbilder, Vertrauen, Identität, Beziehung und christliches Menschenbild. Die Fragen nach Vertrauen, Hilfe annehmen und familiären Erfahrungen eröffnen zahlreiche Anknüpfungspunkte zur Lebenswelt der Lernenden. Als Einstieg eignet sich eine Reflexionsfrage wie „Wann fällt es Menschen schwer, um Hilfe zu bitten?“ oder „Was bedeutet Vertrauen für mich?“. Ebenso können unterschiedliche Vorstellungen von Gott gesammelt und miteinander verglichen werden. Während der Arbeit mit dem Medium können die Lernenden herausarbeiten, welche Eigenschaften Jesu mit Kindern verbindet und warum Vertrauen im christlichen Glauben eine wichtige Rolle spielt. Besonders gewinnbringend ist die Auseinandersetzung mit dem Gottesbild als liebevoller Vater und der Frage, wie persönliche Erfahrungen das eigene Gottesbild beeinflussen können. Methodisch eignen sich Gesprächsrunden, kreative Schreibaufgaben oder Bildimpulse zum Thema Vertrauen und Geborgenheit. Auch die Arbeit mit biblischen Gleichnissen wie dem verlorenen Sohn eröffnet vertiefende religiöse Perspektiven. Das Medium bietet darüber hinaus Anlass, über Selbstständigkeit, Abhängigkeit und die Fähigkeit, Hilfe anzunehmen, nachzudenken. Besonders zentral ist die Erkenntnis, dass Vertrauen keine Schwäche darstellt, sondern Menschen entlasten und stärken kann. Die Lernenden werden angeregt, über ihre eigenen Vorstellungen von Gott, Beziehung und Unterstützung zu reflektieren und die Bedeutung von Vertrauen für das eigene Leben bewusster wahrzunehmen.

Hessen

Hessen

Sekundarstufe II | E2 Gotteswort im Menschenwort – Themen der Bibel und ihre Aneignung

E2.4 Dem Ganzen der Wirklichkeit begegnen – an Gott glauben.

Rheinland-Pfalz

Rheinland-Pfalz

Sekundarstufe I | Jahrgangsstufe 10

10.1 Fragen und suchen: Existiert Gott?.

Beispielhafte Lernsequenzen

  • Wie Menschen sich Gott vorstellen: Alltagsweltliche Gottesbilder und Vorstellungen

Sekundarstufe II | 11/2 Der Mensch auf der Suche nach Gott

11.2 / 7. Allgemeine Gottesidee, philosophischer Gottesbegriff und personales Gottesbild.

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