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Katholisch.de | Glaube.Leben.

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Wie kann ich mein Leben ordnen?

Veröffentlichung:4.6.2019

Wir erhoffen uns von To-do-Listen einen Überblick über unsere Aufgaben. Doch diese Listen sind häufig nur eins: Friedhöfe für wichtige Aufgaben. Wie kann ich mein Leben ordnen und die wichtigen von den weniger wichtigen Dingen unterscheiden?

Das Medium beschäftigt sich mit dem Gefühl von Stress, Überforderung und Erschöpfung, das viele Menschen aus ihrem Alltag kennen. Ausgangspunkt ist die Frage, ob es möglich ist, dem ständigen Druck und dem Gefühl des Hinterherlaufens dauerhaft zu entkommen. Anhand der biblischen Erzählung von Martha und Maria wird ein Gegensatz zwischen Aktivität und bewusster Gegenwart dargestellt. Während Martha damit beschäftigt ist, alles vorzubereiten und Aufgaben zu erledigen, nimmt sich Maria bewusst Zeit für die Begegnung mit Jesus. Das Medium deutet diese Szene als Einladung, die wirklich wichtigen Dinge im Leben nicht aus dem Blick zu verlieren. Im Mittelpunkt steht die Frage, worauf Menschen ihre Aufmerksamkeit und ihre Lebenszeit richten. Kritisch angesprochen wird dabei die Gefahr, sich ausschließlich von To do Listen, Terminen und Erwartungen bestimmen zu lassen. Stattdessen regt das Medium dazu an, bewusster mit Zeit umzugehen und Ruhe, Beziehungen, Erholung und persönliche Herzensanliegen aktiv in den Alltag einzuplanen. Dadurch könne langfristig ein erfüllteres und ausgeglicheneres Leben gelingen.

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Das Medium eignet sich besonders für den Religionsunterricht in der Sekundarstufe I und II innerhalb der Themenfelder Lebensgestaltung, Achtsamkeit, Zeit, Spiritualität und christliche Orientierung. Die Thematik eröffnet zahlreiche Anknüpfungspunkte zur Lebenswelt der Lernenden, die häufig selbst unter Leistungsdruck, Terminfülle und digitaler Dauererreichbarkeit stehen. Als Einstieg eignet sich eine Reflexionsfrage wie „Wann fühle ich mich gestresst?“ oder „Was ist mir wirklich wichtig im Leben?“. Ebenso können die Lernenden ihren eigenen Wochenablauf betrachten und überlegen, welche Dinge ihnen Kraft geben oder Energie rauben. Während der Arbeit mit dem Medium kann die biblische Geschichte von Martha und Maria erschlossen und auf heutige Lebenssituationen übertragen werden. Besonders gewinnbringend ist die Auseinandersetzung mit der Frage, wie Menschen Prioritäten setzen und zwischen wichtigen und weniger wichtigen Dingen unterscheiden können. Methodisch eignen sich Partnergespräche, Gruppenarbeiten oder kreative Schreibaufgaben, in denen die Lernenden persönliche Wünsche, Ziele und Belastungen reflektieren. Auch das Erstellen eines bewussten Wochenplans mit Zeiten für Ruhe, Freundschaften, Familie oder persönliche Interessen kann eine hilfreiche praktische Vertiefung sein. Das Medium eröffnet darüber hinaus die Möglichkeit, über Konsumverhalten, digitale Ablenkung und den Umgang mit Frust nachzudenken. Besonders zentral ist die Erkenntnis, dass ein erfülltes Leben nicht allein durch Leistung und ständiges Funktionieren entsteht, sondern durch bewusste Orientierung an dem, was wirklich trägt und wichtig ist. Die Lernenden werden angeregt, den eigenen Alltag kritisch zu reflektieren und neue Wege zu einem bewussteren und ausgeglicheneren Leben zu entwickeln.

Hessen

Hessen

Sekundarstufe I | Jahrgangsstufe 8

8G.1 Ein eigener Mensch werden. Entwicklung der Persönlichkeit.

Sekundarstufe I | Jahrgangsstufe 9

9G.1a Sehnsucht nach einem erfüllten Leben. Sinn und Lebensglück.

Sekundarstufe II | E1 Religion und Mensch in einer pluralen Welt

E1.3 Aspekte christlicher Anthropologie.

Sekundarstufe II | Q3 Ethik – die Frage nach Gut und Böse

Q3.5 Zukunft der Erde, Zukunft des Menschen und kirchliche Positionen.

Rheinland-Pfalz

Rheinland-Pfalz

Sekundarstufe II | 12/2 Gutes Handeln unter dem Anspruch des Christseins

12.2 / 7. Wie sollen/wollen wir leben?.

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