Dieses Video thematisiert ethische Entscheidungsfindung und die Bandbreite der möglichen Verhaltensweisen. Beispiel: Es ist gut keinen Krieg zu haben, aber was zu tun ist, um diesen Zustand zu erreichen ist fraglich. Vielleicht braucht es dazu Waffen. Ethisches Handeln muss selbst erfolgen und kann nicht abgegeben oder automatisiert werden. Neues Abwägen ist täglich nötig.
Ethik ist unvertretbar. Will meinen: Es gibt keinen Algorithmus für das Gute. Wir müssen handeln. Aber wie handeln wir gut? Das kann niemand für uns übernehmen. Wir müssen – nach bestem Wissen und Gewissen – Entscheidungen fällen. Jedes Mal. Und jedes Mal neu. In der Tradition der Dialogphilosophie lässt Gert sich von Herrn Scobel erklären, was er unter der Maxime der „radikalen Mitte“ versteht. Dieses ethische Prinzip, ein Imperativ des guten Handelns, hat Scobel mit dem Philosophen Markus Gabriel entwickelt.