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3 sat | Scobel

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Phänomenales Bewusstsein – warum unsere Existenz fast unerklärlich ist

Veröffentlichung:10.5.2021

Dieses Video thematisiert die Fähigkeit zur Empathie, Bewusstsein, Subjektivität und Perspektivwechsel.

Können Hirnforscher subjektive Erfahrung erklären? Oder sind Empfindungen etwas anderes als die Summe der physiologischen Prozesse im Körper? Das Qualia-Problem des Bewusstseins beschäftigt die Philosophie der Gegenwart schon lange. Ein Teil des Problems ist bereits, dass derzeit keine Theorie unser bewusstes Erleben vollständig abbilden kann.

Reden wir über dasselbe, wenn wir über unsere unterschiedlichen Geschmackserlebnisse sprechen? Dazu bräuchten wir eine allgemeingültige Definition des Bewusstseinsbegriffs. Wir müssten erklären können, was unsere Gedanken und Gefühle – was ist das überhaupt? – mit unserer Wahrnehmung zu tun haben. Können wir also eine unwiderlegbare Aussage treffen über das bewusste Empfinden von jemand anderem? Kann ich wissen, wie es sich anfühlt, du zu sein? Und wie dir Pommes schmecken?

Das Medium beschäftigt sich mit philosophischen Fragen nach Bewusstsein, Wahrnehmung und subjektivem Erleben. Ausgangspunkt ist die scheinbar alltägliche Erfahrung des Geschmacks beim Essen von Pommes, aus der grundlegende Fragen über Wahrnehmung und Bewusstsein entwickelt werden. Im Mittelpunkt steht der philosophische Begriff der „Qualia“, also die Frage, wie sich Erlebnisse für ein bestimmtes Lebewesen anfühlen und ob andere Menschen oder Lebewesen diese Erfahrungen wirklich verstehen können. Das Medium greift dabei zentrale Gedanken des Philosophen Thomas Nagel auf, insbesondere dessen berühmte Frage „Wie ist es, eine Fledermaus zu sein?“. Darüber hinaus werden Überlegungen von Ludwig Wittgenstein und Markus Gabriel vorgestellt, die sich mit Sprache, Perspektiven und subjektiver Erfahrung beschäftigen. Das Medium verbindet philosophische Reflexion mit lebensnahen Beispielen aus Alltag, Wahrnehmung und zwischenmenschlichem Verstehen und regt dazu an, über die Einzigartigkeit menschlicher Erfahrungen nachzudenken.

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Didaktisch eignet sich das Medium besonders für den Religionsunterricht der Oberstufe sowie für Philosophie und Ethikunterricht. Die Inhalte fördern die Fähigkeit der Lernenden, über Wahrnehmung, Bewusstsein, Identität und zwischenmenschliches Verstehen nachzudenken. Besonders geeignet ist das Medium als Einstieg in anthropologische und erkenntnistheoretische Fragestellungen. Durch die lebensnahen Beispiele etwa zum Geschmack von Pommes oder zur Wahrnehmung von Tieren gelingt ein motivierender Zugang zu komplexen philosophischen Themen. Methodisch bieten sich Diskussionen, Gedankenexperimente, philosophische Gespräche und Schreibaufgaben an. Die Lernenden können beispielsweise überlegen, ob Menschen jemals vollständig verstehen können, wie andere Menschen oder Tiere die Welt erleben. Besonders gewinnbringend ist die Arbeit mit Perspektivwechseln, weil dadurch Empathie und Reflexionsfähigkeit gefördert werden. Die Texte ermöglichen Gespräche über Individualität, Einzigartigkeit und die Grenzen menschlicher Erkenntnis. Ebenso können die Lernenden diskutieren, welche Rolle Sprache für gegenseitiges Verstehen spielt und warum unterschiedliche Erfahrungen niemals vollständig geteilt werden können. Im Religionsunterricht eröffnen sich Verbindungen zu Fragen nach Menschsein, Seele, Bewusstsein und der Würde des Einzelnen. Die Aussage, dass jede Perspektive einzigartig ist, eignet sich besonders für Gespräche über Respekt, Anerkennung und zwischenmenschliche Beziehungen. Darüber hinaus kann das Medium genutzt werden, um über die Grenzen naturwissenschaftlicher Erklärungen und über unterschiedliche Zugänge zur Wirklichkeit nachzudenken. Die Verbindung von Alltagserfahrung und philosophischer Theorie unterstützt die Lernenden dabei, abstrakte Gedanken nachvollziehbar und lebensnah zu erschließen.

Hessen

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Sekundarstufe I | Jahrgangsstufe 10

10.1 Verantwortung für das Leben. Menschenwürde und Gottesebenbildlichkeit.

Sekundarstufe I | Jahrgangsstufe 9

9G.1a Sehnsucht nach einem erfüllten Leben. Sinn und Lebensglück.

Sekundarstufe II | E1 Religion und Mensch in einer pluralen Welt

E1.2 Anthropologie und Religion.

Rheinland-Pfalz

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Sekundarstufe II | 12/2 Gutes Handeln unter dem Anspruch des Christseins

12.2 / 2. Glückssuche und Sinngebung als Aufgabe und Ziel des Lebens.

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