RU-digitalRU-digital-logo
1 Bild
Erzdiözese Bamberg

Erzdiözese Bamberg

Sag was zählt

Veröffentlichung:1.1.2017

Die Unterrichtsstunde "Sag was zählt" mit 24 Seiten thematisiert Lebensdaten und Lebenssituation des Paulus bei seiner Bekehrung und auf seinen Reisen.

Die Ideen und Materialien rund um das Paulusbild „Sag, was zählt?“ bieten vielfältige Zugänge zur Person des Apostels Paulus und zu zentralen Themen des christlichen Glaubens. Die Sammlung verbindet Bildbetrachtung, biblische Texte, kreative Aufgaben, Meditationen, Kartenarbeit, Lieder sowie Schreibanlässe zu einer abwechslungsreichen Unterrichtseinheit. Im Mittelpunkt steht das moderne Paulusbild von Helmut Voß, das durch seine Gestaltung und die Leitfrage „Sag, was zählt?“ Lernende dazu anregt, sich mit dem Leben des Paulus, seiner Wandlung vom Christenverfolger zum Apostel sowie mit den eigenen Wertvorstellungen auseinanderzusetzen. Ergänzt wird das Material durch Interviews, Lückentexte, Landkarten zu den Missionsreisen, Informationen zu den paulinischen Gemeinden, Gebete, Meditationen und musikalische Impulse. Die Sammlung eignet sich besonders für den Religionsunterricht der Grundschule und Sekundarstufe sowie für Firmvorbereitung und kirchliche Gruppenarbeit.

Products

Didaktisch eröffnet das Medium zahlreiche Möglichkeiten für einen handlungsorientierten und subjektbezogenen Religionsunterricht. Die Bildbetrachtung ermöglicht einen emotionalen und kreativen Zugang zur Person des Paulus und fördert Wahrnehmung, Deutungskompetenz und religiöse Sprachfähigkeit. Besonders geeignet ist die Arbeit mit ruhiger Musik und gelenkten Impulsfragen, um Lernende zum genauen Beobachten und Nachdenken anzuregen. Die Gegenüberstellung der hellen und dunklen Gesichtshälfte des Paulus unterstützt Gespräche über Schuld, Umkehr, Neuanfang und persönliche Entwicklung. Durch die Verbindung von Bild und biblischen Texten, insbesondere der Damaskuserzählung aus der Apostelgeschichte, wird ein tieferes Verständnis der paulinischen Berufung ermöglicht. Die Materialien fördern eigenständiges Arbeiten etwa durch Interviews, Lückentexte oder Bibelrecherche und eignen sich für Einzelarbeit, Partnerarbeit sowie kooperative Lernformen. Besonders gewinnbringend ist die kreative Weiterarbeit durch das Schreiben eigener Briefe, die Gestaltung eigener Paulusbilder oder die Reflexion über die Frage „Was zählt für mich?“. Dadurch entsteht ein lebensweltlicher Transfer, der religiöse Bildung mit persönlicher Orientierung verbindet. Die Landkartenarbeit und die Beschäftigung mit den Gemeinden des Paulus stärken zudem historisches Lernen und die räumliche Vorstellungskraft. Die enthaltenen Meditationen und Segenswünsche eignen sich besonders für Unterrichtsabschlüsse oder spirituelle Phasen und fördern eine ganzheitliche Lernatmosphäre.

Der Einstieg gelingt durch ein Brainstorming oder eine Bildbetrachtung des Titelbildes mit dem Spruch sag, was zählt. Hierzu können die Lernenden eigene Ziele im Leben benennen die ihnen wichtig sind. Die stilisierte Kopf des Paulus zu erraten dürfte sich eher als komplex erweisen. In einem zweiten Schritt wird ein Interview zu Paulus erarbeitet. Darin berichten die Evangelisten einem Reporter über ihre Kenntnisse zum Leben des Paulus. Diese Informationen werden in einem Lückentext eingetragen.

Der nachfolgende Schritt enthält eine Landkarte des Mittelmeers. Auch die Recherche in der Apostelgeschichte und in den verschiedenen Briefen des Paulus ist an dieser Stelle möglich. Es wäre ebenfalls möglich, die Städte in Webrecherche auf der Karte zu verorten und einzuzeichnen. Ein Lösungsmaterial mit allen eingezeichneten Städten ist ebenfalls enthalten. Die Städte können auch über Bibelarbeit in Bezug zu den Briefen an verschiedene Gemeinden gesetzt werden. Im Material sind die zentralen Zitate der Briefe an die verschiedenen Städte bereits enthalten.

Auch die Städte werden in den historischen Kontext über kurze Texte im Material eingebettet. In einem weiteren Schritt ist in einen Text zu Paulus die Motivation als begeisterter Nachfolger Jesu enthalten. Diese Motivation lässt sich in Gruppenarbeit erschließen. Eine Fragestellung wäre dabei: Warum ist Paulus Jesus nachgefolgt? Ein weiterer Schritt enthält eine Vorlage für einen Brief an eine Gemeinde oder einen Freund. Hier kann die Begründung des Paulus für seine Nachfolge Jesu in Briefform niedergeschrieben werden. Es kann auch die eigene persönliche Motivation zu Nachfolge dargelegt werden. Das Material endet mit zwei Liedtexten zu Paulus und der Nachfolge sowie Segenswünschen.


Das Paulusbild „Sag, was zählt?“ dient als zentrales Medium der Unterrichtseinheit. Die Lernenden betrachten das Bild zunächst in Stille und beschreiben Farben, Formen, Symbole und Gesichtsausdruck. Anschließend tauschen sie ihre Eindrücke aus und überlegen, welche Aussage das Bild über Paulus vermittelt. Durch die Leitfrage „Sag, was zählt?“ werden die Lernenden angeregt, über Werte, Glauben und eigene Lebensziele nachzudenken.

Die meditative Bildbetrachtung unterstützt eine ruhige und vertiefende Annäherung an die Person des Paulus. Während die Lehrkraft den Text vorliest, setzen sich die Lernenden mit Symbolen wie Labyrinth, Licht und Schatten auseinander. Dabei reflektieren sie die Lebensgeschichte des Paulus und übertragen die Frage nach dem, was zählt, auf das eigene Leben.

Das Interview zur Person des Paulus vermittelt grundlegende Informationen zu Herkunft, Beruf, Glauben und Reisen des Apostels. Mehrere Lernende übernehmen Rollen wie Reporter, Susanna, Matthias oder Lukas und lesen den Dialog vor. Dadurch entsteht ein lebendiger und motivierender Zugang zur Biografie des Paulus.

Der Lückentext zum Interview dient der Wiederholung und Sicherung wichtiger Inhalte. Die Lernenden ergänzen zentrale Begriffe zur Lebensgeschichte des Paulus und festigen dadurch ihr Wissen selbstständig oder in Partnerarbeit.

Die Arbeit mit der Apostelgeschichte beschäftigt sich mit der Christuserfahrung des Paulus. Die Lernenden lesen die Damaskuserzählung mit verteilten Rollen und setzen die Erzählung mit dem Paulusbild in Verbindung. Dabei vergleichen sie die dunklen und hellen Seiten im Leben des Paulus und sprechen über Veränderung, Schuld und Neuanfang.

Die Landkartenarbeit zu den Missionsreisen ermöglicht historisches und geografisches Lernen. Die Lernenden markieren wichtige Orte des Wirkens des Paulus auf einer Karte des Mittelmeerraums und lernen die Ausbreitung des Christentums kennen. Städte wie Jerusalem, Korinth, Ephesus oder Rom werden mit Informationen und Bibeltexten verbunden.

Die Städteschilder und Infotexte vertiefen das Wissen über die paulinischen Gemeinden. Die Lernenden erfahren, welche Schwierigkeiten und Hoffnungen die frühen Christen hatten und welche Botschaften Paulus in seinen Briefen formulierte. Dadurch lernen sie wichtige Inhalte der Paulusbriefe kennen und verstehen die Bedeutung von Gemeinschaft und Glauben in der frühen Kirche.

Die Jugendmeditation „Mensch, Paulus“ lädt zu einer persönlichen Auseinandersetzung mit Paulus ein. Die Lernenden hören oder lesen die Meditation und denken darüber nach, welche Fragen Paulus auch heute an Menschen stellt. Dabei werden Themen wie Entscheidung, Leidenschaft, Glaube und Lebensgestaltung angesprochen.

Der Brief an einen Freund oder an die Gemeinde ermöglicht einen kreativen Transfer. Die Lernenden schreiben in Anlehnung an die Paulusbriefe eigene Gedanken über Glauben, Hoffnung, Gemeinschaft oder Wünsche für Kirche und Gesellschaft auf. So verbinden sie biblisches Lernen mit ihrer eigenen Lebenswelt.

Die Gestaltung eigener Paulusbilder fördert kreativen Ausdruck und persönliche Deutung. Die Lernenden gestalten allein oder in Gruppen eigene Bilder oder Collagen zu Paulus und präsentieren ihre Ergebnisse anschließend der Lerngruppe.

Die Lieder und musikalischen Impulse schaffen emotionale Zugänge und unterstützen gemeinschaftliches Lernen. Durch gemeinsames Singen erleben die Lernenden religiöse Inhalte auf musikalische Weise und vertiefen zentrale Aussagen über Begeisterung, Glauben und Nachfolge.

Der Segenswunsch eignet sich besonders als Unterrichtsabschluss. Die Lernenden erleben einen ruhigen und spirituellen Ausklang der Unterrichtseinheit und werden ermutigt, den Glauben als Begleitung für ihr eigenes Leben wahrzunehmen.

Hessen

Hessen

Sekundarstufe I | Jahrgangsstufe 6

6G.4 In der Nachfolge des Herrn. Eucharistie, Diakonie, Kirchenjahr.

Rheinland-Pfalz

Rheinland-Pfalz

Sekundarstufe I | Jahrgangsstufe 5

5.1 Unsere Anfänge: Väter und Mütter des Glaubens.

Text, Bild

urheberrechtlich geschützt

21.7.2022

_

Unterrichtsstunde

Bibel & Tradition ,Kirche

Suchen, Verarbeiten und Aufbewahren ,Kommunizieren und Kooperieren ,Produzieren und Präsentieren ,Analysieren und Reflektieren

mittel

_

Wir nutzen Cookies auf unserer Website. Einige von ihnen sind essenziell, während andere uns helfen, diese Website und Ihre Erfahrung zu verbessern Datenschutz.