In einem ersten Schritt wird eine Karikatur zu einer ferngesteuerten Person analysiert. Ein Titel dafür wird gefunden. Der ferngesteuerte Mensch, der Puppenspieler oder dergleichen. In einem zweiten Schritt wird in ein tabellarisches Material anhand von Stichworten, Fremdbestimmung und Unfreiheit umschrieben. Dies geschieht vor dem Hintergrund der Lebenswelt zu Schule, zu Hause, Gesellschaft, Instagram, beruflicher Zukunft und Gewohnheiten. Im nächsten Schritt werden sechs Zitate zur Freiheit von gängigen Philosophen und Poeten bearbeitet. Deren Zitate werden gewertet. Im nachfolgenden Schritt wird eine Bildanalyse zu einer Frau vor einer riesigen Plakatwand durchgeführt. Dabei wird bestimmt, inwiefern diese Frau frei ist. Hier geht es um die drei Begriffe Handlungsfreiheit, Wahlfreiheit und Willensfreiheit. Die Frau hat eine große Menge Inhalte, aus denen Sie wählen kann. Doch letztlich ist sie auf das Angebot beschränkt. Ein Informationstext dazu beschreibt Zusammenhänge rund um Fremdbestimmung und Selbstbestimmung und die drei genannten Begriffe. Ein weiterer Schritt vervollständigt einen kurzen Lückentext zu den Inhalten dieses Informationstextes. Weitere Bildanalyse zeigt die Rettung vor dem Untergang in der Fremdbestimmung durch den eigenen Geist.
In einem letzten Schritt in einem letzten Schritt werden die sechs Zitate den Handlungs-, Wahl- und Willensfreiheit zugeordnet.
Das Medium eignet sich besonders für den Religions- und Ethikunterricht der Sekundarstufe I und II innerhalb der Themenbereiche „Freiheit“, „Menschenbild“, „Verantwortung“, „Selbstbestimmung“ oder „Menschenrechte“. Die lebensnahen Einstiegsfragen ermöglichen es den Lernenden, eigene Erfahrungen von Freiheit und Unfreiheit zu reflektieren und mit philosophischen Konzepten zu verbinden. Besonders gewinnbringend ist die Arbeit mit den unterschiedlichen Freiheitsbegriffen, da dadurch deutlich wird, dass Freiheit mehr bedeutet als bloße Unabhängigkeit. Methodisch eignet sich das Material für Einzelreflexionen, Gruppenarbeiten, philosophische Gespräche oder kreative Zugänge wie Bildinterpretationen und Schreibaufgaben. Die Zitate zur „vielfältigen Freiheit“ bieten Anlass für Diskussionen und die Entwicklung eigener Positionen. Ebenso kann das Thema mit aktuellen gesellschaftlichen Fragen verbunden werden, etwa mit sozialen Zwängen, digitaler Abhängigkeit, Leistungsdruck oder politischen Freiheitsrechten. Die im Material enthaltenen Bilder und Karikaturen eröffnen zudem einen emotionalen und symbolischen Zugang zum Thema Freiheit und eignen sich gut für Impulsphasen oder Bildanalysen. Das Medium fördert die Fähigkeit der Lernenden, zwischen äußerer Freiheit und innerer Selbstbestimmung zu unterscheiden, Verantwortung für das eigene Handeln zu übernehmen und Freiheit als Grundlage demokratischen Zusammenlebens zu verstehen.