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Warum ausgerechnet 40 Tage?

Eine kurze Geschichte der Fastenzeit

Veröffentlichung:29.2.2020

Warum hat die Fastenzeit 40 Tage. Und hat sie überhaupt 40 Tage? Wie betrunken waren Mönche nach dem Aschermittwoch mit ihren ganzen Starkbieren? Und waren Christen nicht nur im Osten, sondern auch im Westen früher Teilzeitveganer?

Das vorliegende Video beschäftigt sich mit Ursprung, Bedeutung und Geschichte der christlichen Fastenzeit. Im Mittelpunkt steht die Frage, warum die Fastenzeit vierzig Tage dauert und welche religiöse Symbolik hinter der Zahl vierzig steht. Das Material erläutert die Entwicklung der Fastenpraxis in der frühen Kirche, die Verbindung zur vierzigtägigen Fastenzeit Jesu in der Wüste sowie zahlreiche biblische Beispiele, in denen die Zahl vierzig eine besondere Rolle spielt. Darüber hinaus werden historische Fastenregeln, klösterliche Traditionen und Veränderungen der kirchlichen Praxis dargestellt. Das Medium verdeutlicht, dass Fasten ursprünglich nicht nur Verzicht bedeutete, sondern eine Zeit der Umkehr, Vorbereitung, Besinnung und geistlichen Erneuerung war. Gleichzeitig wird aufgezeigt, wie sich Fastenformen im Laufe der Geschichte verändert haben und welche Bedeutung sie bis heute besitzen.


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Didaktisch eignet sich das Video besonders für einen historischen und lebensweltbezogenen Religionsunterricht zur Fastenzeit. Die Lernenden erhalten einen verständlichen Zugang zu den Ursprüngen und zur Symbolik der christlichen Fastenpraxis und können diese mit eigenen Erfahrungen und heutigen Formen des Fastens vergleichen. Methodisch bietet das Material vielfältige Möglichkeiten zur Kombination von Bibelarbeit, historischem Lernen und persönlicher Reflexion. Besonders gewinnbringend ist die Auseinandersetzung mit der Zahl vierzig in der Bibel, da dadurch biblische Zusammenhänge und religiöse Symbolsprache erschlossen werden können. Die Lernenden können zentrale Bibelstellen recherchieren, ordnen und deuten sowie Gemeinsamkeiten der vierzigtägigen Zeiten herausarbeiten. Ebenso eignet sich das Medium für Diskussionen über den Sinn von Verzicht, Konsumverhalten und bewusster Lebensgestaltung. Im Religionsunterricht lassen sich Verbindungen zu Themen wie Umkehr, Selbstdisziplin, Freiheit, Spiritualität und Verantwortung herstellen. Kreative Methoden wie Fastentagebücher, persönliche Fastenprojekte, Plakate zur Symbolik der Zahl vierzig oder Gruppenpräsentationen zur Geschichte der Fastenzeit fördern selbstständiges Lernen und persönliche Auseinandersetzung. Darüber hinaus bietet das Material Anknüpfungspunkte für interreligiöses Lernen, da auch Fastentraditionen anderer Religionen thematisiert werden können. Die Lernenden werden dazu angeregt, Fasten nicht nur als Verzicht, sondern als bewusste Gestaltung des eigenen Lebens zu verstehen.

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