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Christoph Thoma

Christoph Thoma

Max Frisch: Du sollst dir kein Bildnis machen

Veröffentlichung:1.3.2022

Die Unterrichtsstunde "Max Frisch: Du sollst dir kein Bildnis machen" mit drei Seiten thematisiert 5 Fragestellungen das erste Gebot. Max Frischs Ansatz sieht das Bild als den Beginn der Enttäuschung. Wer ein Bild hat, kann vom Bild enttäuscht werden. Dies sieht Frisch als Grund, keine festen Gottesbilder zu erzeugen. Der Exodustext ist im Material enthalten.

Das Medium setzt sich mit dem Bilderverbot des Dekalogs auseinander und verbindet dieses mit Überlegungen des Schriftstellers Max Frisch zur Liebe und zur Wahrnehmung anderer Menschen. Ausgangspunkt ist der Text „Du sollst dir kein Bildnis machen“, in dem Frisch beschreibt, dass Liebe nur dort lebendig bleibt, wo Menschen offen füreinander bleiben und sich nicht auf feste Vorstellungen reduzieren. Der Text verbindet das biblische Bilderverbot mit zwischenmenschlichen Beziehungen und zeigt, dass starre Bilder und Zuschreibungen lebendige Entwicklung verhindern können. Gleichzeitig wird der Zusammenhang zwischen Monotheismus, Gottesbild und Menschenbild thematisiert. Das Material lädt dazu ein, über Liebe, Freiheit, Wahrnehmung und die Grenzen menschlicher Erkenntnis nachzudenken. Die enthaltenen Aufgaben regen zur theologischen, philosophischen und persönlichen Reflexion an und eröffnen vielfältige Zugänge zu Fragen von Identität und Beziehung.

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In einem ersten Schritt wird der Text aus Exodus zum Bilderverbot ausgewertet. Dann wird Max Frischs Argumentation zum Bilderverbot entwickelt. Im nächsten Schritt wird der Bezug zwischen Monotheismus, Gottes und Nächstenliebe hergestellt. Ein weiterer Schritt thematisiert frisch als Atheisten, der denn noch für das Geheimnis der Liebe zwischen Mensch, Gott und Schöpfung Partei ergreift. In einem letzten Schritt werden Gründe für den Niedergang des Menschen aus Max Frischs Thesen entwickelt. Fisch sieht in der Versteinerung von eigenen Bildern das Ende der Liebe. Wenn Menschen nicht mehr bereit sind Entwicklung und Veränderungen zuzulassen, endet die Liebe. Sie wird zur Enttäuschung.

Das Medium eignet sich besonders für den Religionsunterricht der Sekundarstufe II im Themenfeld Menschenbild, Gottesbild, Liebe und biblische Ethik. Die Lernenden können anhand des literarischen Textes zentrale Aspekte des biblischen Bilderverbots erschließen und dessen Bedeutung für menschliche Beziehungen reflektieren. Methodisch bietet sich zunächst eine intensive Textarbeit mit Markierungen, Leitfragen und gemeinsamen Deutungsversuchen an. Besonders gewinnbringend ist eine dialogische Erarbeitung, in der Lernende über eigene Erfahrungen mit Vorurteilen, Erwartungen und festen Bildern ins Gespräch kommen. Ebenso sinnvoll sind Schreibaufgaben wie persönliche Stellungnahmen, kreative Briefe oder Tagebucheinträge aus der Perspektive der Beteiligten. Das Material eignet sich hervorragend für philosophische Gespräche über Liebe, Freiheit, Offenheit und die Unverfügbarkeit des Menschen. Durch die Verbindung von Literatur und Theologie wird die Fähigkeit gefördert, symbolische Sprache zu verstehen und biblische Aussagen auf heutige Lebenssituationen zu übertragen. Die Lernenden können außerdem diskutieren, inwiefern Menschen dazu neigen, andere vorschnell festzulegen und welche Auswirkungen dies auf Beziehungen hat. Besonders geeignet ist das Medium auch für Unterrichtsgespräche über Menschenwürde, Respekt und die Offenheit menschlicher Entwicklung. Die Reflexionsaufgaben fördern Urteilskompetenz, Empathie und die Fähigkeit zur Selbstreflexion. Gleichzeitig eröffnet das Material einen anspruchsvollen Zugang zum Zusammenhang von Gottesliebe und Nächstenliebe im monotheistischen Denken.


Hessen

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Sekundarstufe II | Q2 Gott – verborgen und offenbar

Q2.1 Gottesrede – angemessen von Gott sprechen.

Rheinland-Pfalz

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Sekundarstufe II | 11/2 Der Mensch auf der Suche nach Gott

11.2 / 7. Allgemeine Gottesidee, philosophischer Gottesbegriff und personales Gottesbild.

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