In einem einführenden Text wird der Sachverhalt vorgestellt. Es folgt ein Interview mit einer Philosophin zur Klärung der Reichweite göttlicher Vergebung. Die Texte werden über die ersten zwei Fragen ausgewertet.
In einem weiteren Schritt wird in einer Webrecherche Material zum Buch „Gesetzeskraft. Vom ‚mystischen Grund‘ der Autorität gesammelt und zu einem Steckbrief verdichtet. Der nächste Schritt thematisiert das "Wegrationalisieren" von Schuld als Rechtfertigungsmethode.
Ein biblischer Bezug wird über Petrus Verrat und Leugnung in Lk 22, 54-62 hergestellt. Jesus hatte Petrus Versagen vorweggenommen und ihm gesagt, Petrus würde Jesus drei Mal verraten, bevor der Hahn kräht. Petrus erkennt dies und bricht zusammen.
Die Zusammenhänge zwischen Petrus Handeln und den Inhalten des Interviews werden hergestellt. Wenn sich der Täter weigert seine Schuld zuzugeben, so ist auch Vergebung nicht möglich.
Abschließend wird die mit Bezug auf die bisherigen Erkenntnisse die Frage nach dem Bösen gestellt. Der Fokus liegt hier auf der Weigerung die eigene offensichtliche bewiesene Schuld anzuerkennen und um Vergebung zu bitten.