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Christoph Thoma

Christoph Thoma

Der Beginn des Lebens

Schwangerschaftsabbruch und Lebensschutz

Veröffentlichung:1.1.2022

Dieses Material bietet sieben Perspektiven zum Thema Schwangerschaft und Schwangerschaftsabbruch an. Diese können in Gruppenarbeit vergeben und dann diskutiert werden. Darunter ist auch ein Ausschnitt der Enzyklika "Evangelium Vitae" von Papst Johannes Paul II.

Das Material „Der Beginn des Lebens. Schwangerschaftsabbruch und Lebensschutz“ setzt sich mit ethischen, medizinischen, gesellschaftlichen und religiösen Fragestellungen rund um Schwangerschaftsabbruch und den Schutz ungeborenen Lebens auseinander. Ausgangspunkt ist die Fallgeschichte eines Ehepaares, das nach langer Zeit durch künstliche Befruchtung ein Kind erwartet, bei dem während der Schwangerschaft eine schwere Fehlbildung diagnostiziert wird. Verschiedene beteiligte Personen – darunter die Mutter, der Vater, eine Ärztin sowie eine Sozialpädagogin – schildern ihre Perspektiven, Gefühle und Konflikte. Ergänzend werden philosophische Positionen, etwa von Peter Singer, kirchliche Stellungnahmen von Johannes Paul II. sowie rechtliche Grundlagen zum Schwangerschaftsabbruch vorgestellt. Das Material verdeutlicht die Vielschichtigkeit ethischer Entscheidungen und macht sichtbar, dass Fragen nach Lebensschutz, Verantwortung und Selbstbestimmung häufig in einem Spannungsverhältnis stehen.

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Das Medium eignet sich besonders für den Religionsunterricht, Ethikunterricht und Philosophieunterricht der Oberstufe oder vergleichbarer Bildungsgänge. Durch die multiperspektivische Darstellung ermöglicht das Material einen differenzierten Zugang zu einem gesellschaftlich und persönlich sensiblen Thema. Methodisch empfiehlt sich zunächst eine intensive Einzel- oder Gruppenarbeit mit den verschiedenen Rollen und Positionen, damit Lernende die unterschiedlichen Interessen, Ängste und Wertvorstellungen nachvollziehen können. Besonders gewinnbringend ist die Arbeit mit Perspektivwechseln, etwa durch Rollengespräche, Debatten oder ethische Fallanalysen. Dadurch wird die Fähigkeit gefördert, komplexe moralische Konflikte differenziert wahrzunehmen und eigene Positionen argumentativ zu begründen. Die Gegenüberstellung philosophischer, theologischer und rechtlicher Sichtweisen ermöglicht zudem eine vertiefte ethische Urteilsbildung. Lehrkräfte sollten das Thema sensibel begleiten und auf eine respektvolle Gesprächskultur achten, da Fragen von Schwangerschaft, Behinderung, Lebensschutz oder Abbruch persönliche Betroffenheit auslösen können. Das Material bietet zahlreiche Anknüpfungspunkte zu theologischen Fragestellungen, etwa zur Menschenwürde, zum christlichen Verständnis von Leben und Verantwortung sowie zum Verhältnis von individueller Freiheit und Schutz des Lebens. Ebenso können gesellschaftliche Themen wie Inklusion, Umgang mit Behinderung oder medizinischer Fortschritt kritisch reflektiert werden. Durch die offene und diskursive Anlage eignet sich das Medium besonders für problemorientierten und dialogischen Unterricht.

Hessen

Hessen

Sekundarstufe I | Jahrgangsstufe 10

10.1 Verantwortung für das Leben. Menschenwürde und Gottesebenbildlichkeit.

Sekundarstufe II | Q3 Ethik – die Frage nach Gut und Böse

Q3.4 Herausforderungen für Kirche und Ethik durch neue Erkenntnisse in Biologie und Medizin.

Rheinland-Pfalz

Rheinland-Pfalz

Sekundarstufe I | Jahrgangsstufe 10

10.3 Das Leben verantworten: Grundfragen medizinischer Ethik.

Beispielhafte Lernsequenzen

  • Die Rechtslage – der § 218

Sekundarstufe II | 12/2 Gutes Handeln unter dem Anspruch des Christseins

12.2 / 6. Ethische Fragen angesichts von Grenzsituationen.

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