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Vorurteile verletzen Grundwerte

Veröffentlichung:1.1.2011

Willkommen zur nächsten Unterrichtsstunde von 45 Minuten. Diesmal schließen wir das Thema "Vorurteile" ab. Wir lernen, dass Vorurteile gegen Grundwerte verstoßen.

Dieses Material kann auch im Homeschooling genutzt werden. Dabei wird das Video bei Aufforderung im Video angehalten, um Fragestellungen zu bearbeiten. Dann werden im nächsten Videosegment Auflösungen vorgestellt. Danach beginnt der nächste Informationsteil, der wieder mit einer Fragestellung und einem Stop endet.

Die Unterrichtsstunde „Vorurteile“ der Bundeszentrale für politische Bildung setzt sich mit der Entstehung, Wirkung und gesellschaftlichen Bedeutung von Klischees, Stereotypen und Vorurteilen auseinander. Anhand lebensnaher Beispiele, Bildmaterialien und konkreter Fallgeschichten werden Mechanismen von Zuschreibungen und Diskriminierung verständlich erklärt. Das Material behandelt unter anderem Vorurteile gegenüber Sinti und Roma, die Darstellung von Musliminnen und Muslimen in den Medien sowie die Verbindung zwischen Sprache, Wahrnehmung und gesellschaftlicher Ausgrenzung. Zudem werden Unterschiede zwischen Klischees, Stereotypen und Vorurteilen erläutert und deren Auswirkungen auf Menschen und gesellschaftliches Zusammenleben aufgezeigt. Das Medium sensibilisiert für diskriminierende Denkweisen und regt dazu an, eigene Sichtweisen kritisch zu hinterfragen.

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Das Material eignet sich besonders für den Religionsunterricht, Ethikunterricht sowie gesellschaftswissenschaftliche Fächer in der Sekundarstufe. Durch die Kombination aus Arbeitsblättern, Bildimpulsen, Diskussionsaufgaben und kontroversen Fragestellungen bietet das Medium vielfältige methodische Zugänge. Besonders gewinnbringend ist der Einsatz im Zusammenhang mit Themen wie Menschenwürde, Toleranz, Vielfalt, Rassismus, Diskriminierung und interkulturellem Lernen. Die Lernenden werden dazu angeregt, eigene Vorannahmen zu reflektieren und zwischen individueller Erfahrung und pauschalisierenden Zuschreibungen zu unterscheiden. Methodisch eignen sich insbesondere Gruppenarbeiten, Bildanalysen, Diskussionen sowie Pro-und-Contra-Debatten, etwa zur Frage „Gehört der Islam zu Deutschland?“. Die Materialien fördern die Argumentationsfähigkeit, Perspektivwechsel und Empathie. Durch die Fallbeispiele zu Diskriminierung und gesellschaftlicher Ausgrenzung wird zudem ein emotionaler Zugang geschaffen, der die Lernenden zur Auseinandersetzung mit gesellschaftlicher Verantwortung motiviert. Das Medium kann ebenso zur Demokratiebildung und zur Förderung einer respektvollen Gesprächskultur eingesetzt werden. Lehrkräfte sollten das Thema sensibel begleiten und ausreichend Raum für Reflexion und persönliche Erfahrungen schaffen, da Vorurteile und Diskriminierung eng mit individuellen Lebensrealitäten verbunden sein können. Besonders hervorzuheben ist die Verbindung zu den Grundrechten und zur Menschenwürde, die einen wichtigen Bezug zum christlichen Menschenbild und zu ethischen Fragestellungen im Religionsunterricht ermöglicht.

Hessen

Hessen

Sekundarstufe I | Jahrgangsstufe 7

7G.1 Schuld und Vergebung. Gewissen, Umkehr, Versöhnung.

Rheinland-Pfalz

Rheinland-Pfalz

Sekundarstufe I | Jahrgangsstufe 7

7.2 Vom Umgang mit Freiheit: Gebot und Gewissen.

Beispielhafte Lernsequenzen

  • sich entscheiden (müssen)
  • scheitern und versöhnen

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