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Latiniculus

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Christologie - 13. Das Logos-Sarx-Modell von Apollinaris von Laodicea

Veröffentlichung:21.12.2015

Die Christologie ist die Lehre vom Christus bzw. seit Jesus die Lehre von Jesus als dem Christus. Gerade nach Tod und Auferstehung Jesu stellte sich die Frage, wer denn dieser Jesus von Nazareth gewesen war. Nur ein Mensch? Oder gar Gott? Oder sogar beides? Und wenn er beides war, wie sollte man sich das vorstellen?

Die ersten Jahrhunderte der Geschichte des Christentums sind von diesen Fragen geprägt und in dieser Videoreihe will ich die christologischen Entwicklungen der Alten Kirche, d. h. der Antike, nachzeichnen.

Das Video behandelt die christologischen Auseinandersetzungen nach dem Konzil von Erstes Konzil von Konstantinopel und erklärt die Lehre des Theologen Apollinaris von Laodicea. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie die göttliche und menschliche Natur in Jesus Christus verstanden werden können. Das Video erläutert das sogenannte Logos Fleisch Modell, nach dem der göttliche Logos die menschliche Seele Jesu ersetzt habe. Dadurch sollte erklärt werden, warum Jesus ohne Sünde bleiben konnte. Gleichzeitig wird die Kritik an dieser Position dargestellt, insbesondere durch Gregor von Nazianz, der betont, dass nur das erlöst werden könne, was Christus auch wirklich angenommen habe. Abschließend wird erklärt, warum diese Auffassung auf dem Konzil von Konstantinopel verworfen wurde und weshalb sich andere christologische Modelle entwickelten.

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Das Video eignet sich besonders für den Religionsunterricht in der Oberstufe oder in theologischen Einführungskursen zur Alten Kirche und Christologie. Die klare Darstellung der unterschiedlichen Modelle ermöglicht den Lernenden einen strukturierten Zugang zu komplexen dogmengeschichtlichen Fragestellungen. Sinnvoll ist zunächst eine gemeinsame Erarbeitung zentraler Begriffe wie Natur, Logos, Inkarnation und Erlösung. Anschließend kann das Video abschnittsweise angesehen und durch Schaubilder oder Tafelbilder ergänzt werden. Besonders hilfreich ist ein Vergleich der verschiedenen christologischen Positionen, damit die Lernenden die theologischen Unterschiede nachvollziehen können. Methodisch bietet sich Gruppenarbeit an, bei der einzelne Gruppen verschiedene Positionen vertreten und ihre Sichtweise erläutern. Ebenso kann eine Diskussion über die Bedeutung der Frage nach der Menschlichkeit und Göttlichkeit Jesu für den christlichen Glauben angeregt werden. Das Medium fördert historisches Lernen, theologisches Urteilsvermögen und die Fähigkeit, komplexe religiöse Zusammenhänge sprachlich zu erfassen. Durch die Verbindung von historischem Hintergrundwissen und theologischer Argumentation eignet sich das Video auch zur Vorbereitung auf Prüfungen oder Klausuren im Bereich Dogmatik und Kirchengeschichte.

Hessen

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Sekundarstufe II | Q1 Jesus Christus – das menschgewordene Wort Gottes

Q1.2 Die Auferstehung Jesu: Hoffnung über den Tod hinaus.

Sekundarstufe II | Q2 Gott – verborgen und offenbar

Q2.2 Der drei-einige Gott – das spezifisch christliche Gottesverständnis.

Rheinland-Pfalz

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Sekundarstufe II | 11/2 Der Mensch auf der Suche nach Gott

11.2 / 7. Allgemeine Gottesidee, philosophischer Gottesbegriff und personales Gottesbild.

Sekundarstufe II | 12/1 Jesus Christus und die Kirche

12.1 / 7. Jesus Christus - wahrer Gott und wahrer Mensch.

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