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Latiniculus

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Christologie - 12. Probleme nach Nizäa

die Kappadokier und das Konzil von Konstantinopel 381 1/2

Veröffentlichung:21.12.2015

Die Christologie ist die Lehre vom Christus bzw. seit Jesus die Lehre von Jesus als dem Christus. Gerade nach Tod und Auferstehung Jesu stellte sich die Frage, wer denn dieser Jesus von Nazareth gewesen war. Nur ein Mensch? Oder gar Gott? Oder sogar beides? Und wenn er beides war, wie sollte man sich das vorstellen?

Die ersten Jahrhunderte der Geschichte des Christentums sind von diesen Fragen geprägt und in dieser Videoreihe will ich die christologischen Entwicklungen der Alten Kirche, d. h. der Antike, nachzeichnen.

Das Video zu den Entwicklungen nach dem Konzil von Nicäa und zum Konzil von Konstantinopel behandelt die fortdauernden theologischen Auseinandersetzungen um die richtige Deutung der Göttlichkeit Jesu Christi. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie die Beschlüsse von Nicäa verstanden werden sollten und warum trotz des nicänischen Glaubensbekenntnisses weiterhin heftige Konflikte innerhalb der Kirche bestanden. Das Medium erläutert anschaulich die Schwierigkeiten rund um den Begriff der Wesensgleichheit und zeigt, dass unterschiedliche Deutungen des Begriffs zu neuen Streitigkeiten führten. Besonders ausführlich werden die sogenannten Homoousianer und Homoiousianer vorgestellt, die entweder an der Wesensgleichheit oder an der Wesensähnlichkeit zwischen Vater und Sohn festhielten. Ebenso behandelt das Video die Bedeutung der kappadokischen Theologen, die wichtige begriffliche Unterscheidungen entwickelten und dadurch zur theologischen Vermittlung beitrugen. Das Medium verdeutlicht, wie sich langsam eine differenzierte Trinitätslehre herausbildete und wie das Konzil von Konstantinopel im Jahr 381 schließlich zur weiteren Klärung der christologischen und trinitätstheologischen Streitfragen beitrug. Dabei wird deutlich, dass die Entwicklung christlicher Glaubenslehren das Ergebnis langer theologischer Diskussionsprozesse war.

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Didaktisch eignet sich das Video besonders für die gymnasiale Oberstufe sowie für Unterrichtseinheiten zu Christologie, Trinitätslehre, Kirchengeschichte oder Dogmatik. Aufgrund der anspruchsvollen theologischen und historischen Inhalte empfiehlt sich eine strukturierte Erarbeitung zentraler Begriffe wie Wesensgleichheit, Wesensähnlichkeit, Hypostase, Trinität oder Homoousios. Besonders hilfreich sind Schaubilder, Tabellen oder Concept Maps, mit denen die Lernenden die unterschiedlichen theologischen Positionen visualisieren und vergleichen können. Methodisch bietet sich arbeitsteilige Gruppenarbeit an, in der die Lernenden die Positionen der Homoousianer und Homoiousianer gegenüberstellen und deren jeweilige Argumentationen analysieren. Ebenso sinnvoll ist die Arbeit mit Begriffsklärungen, da das Video sehr deutlich zeigt, wie unterschiedlich theologischen Fachbegriffe verstanden wurden und wie daraus Konflikte entstanden. Besonders gewinnbringend ist die Auseinandersetzung mit der Frage, warum Sprache und Begrifflichkeit in theologischen Debatten eine so zentrale Rolle spielen. Die Lernenden erkennen dabei, dass Glaubensentwicklung nicht nur von biblischen Texten, sondern auch von philosophischen Begriffen und historischen Kontexten geprägt wurde. Darüber hinaus eröffnet das Video Gespräche über Einheit und Vielfalt Gottes, die Entwicklung kirchlicher Lehrentscheidungen sowie das Verhältnis von Glaube, Vernunft und Sprache. Das Medium fördert theologisches Urteilsvermögen und historisches Verstehen, da die Lernenden nachvollziehen können, wie komplex und konfliktreich die Entstehung zentraler Glaubensaussagen der Kirche gewesen ist. Zudem eignet sich das Video sehr gut zur Vorbereitung auf Oberstufenthemen im Bereich Christologie und Kirchengeschichte und unterstützt die Fähigkeit, komplexe theologische Zusammenhänge fachsprachlich präzise darzustellen und kritisch zu reflektieren.

Hessen

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Sekundarstufe II | Q1 Jesus Christus – das menschgewordene Wort Gottes

Q1.2 Die Auferstehung Jesu: Hoffnung über den Tod hinaus.

Sekundarstufe II | Q2 Gott – verborgen und offenbar

Q2.2 Der drei-einige Gott – das spezifisch christliche Gottesverständnis.

Rheinland-Pfalz

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Sekundarstufe II | 11/2 Der Mensch auf der Suche nach Gott

11.2 / 7. Allgemeine Gottesidee, philosophischer Gottesbegriff und personales Gottesbild.

Sekundarstufe II | 12/1 Jesus Christus und die Kirche

12.1 / 7. Jesus Christus - wahrer Gott und wahrer Mensch.

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