Der Einstieg gelingt über eine Assoziationskette zum Wort Gewalt. Dazu wird in Einzelarbeit ein Material mit Denkblasen ausgefüllt. Dabei wird auch eine Definition von Gewalt entwickelt sowie deren Sinn und Ziel untersucht.
Im nächsten Schritt werden 42 Beispiele über Ja und Nein als gewalttätig oder nicht gewalttätig beurteilt. Dies kann über eine Positionierung im Raum oder einfaches Melden geschehen. Dabei werden auch soziale Gewalt, systemische Gewalt, Gewalt durch Ausbeutung und alle anderen denkbaren Formen behandelt. Hierbei zeigt sich, dass das Spektrum von Gewalt sehr vielfältig ist. Viele Formen werden vom Gesetzgeber jedoch nicht als sanktionierbare Gewalt angesehen.
Nach der Diskussion dieser Beispiele, mit der Gewaltbegriff erneuert definiert. Unterschiede zur ersten Definition werden diskutiert. In einem weiteren Schritt werden Lösungsmöglichkeiten für ausgewählte Beispiele von Gewalt in Gruppenarbeit entwickelt. Dazu können neue Beispiele, aber auch Beispiele aus den 42 Karten genutzt werden.
Im Plenum werden die Ergebnisse präsentiert. Karten für die Lösungen entwickelt wurden, werden abgehängt. Eine Reihe von Konflikten wird nicht zu lösen sein. Die Gründe dafür können erneuert, weitreichender diskutiert werden.
In einem abschließenden Schritt wird mit einer Geschichte von Tolstoi zum Thema Frieden gearbeitet. Tolstoi hat eine Definition von Frieden. Diese wird in Gruppenarbeit festgestellt. In Gruppenarbeit wird ebenfalls eine szenische Fortsetzung der Geschichte oder eine kreative Gestaltung in Plakaten oder ein Standbild dazu umgesetzt.