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Justus kämpft als Soldat (7)

Der Krieg und ich | SWR Plus

Veröffentlichung:8.9.2019

Es ist das Jahr 1945: Justus freut sich, endlich kann er als „Soldat“ helfen, Deutschland zu verteidigen. Er und ein paar weitere Jungs bekommen die Aufgabe, eine Dorfstraße vor den US-amerikanischen Soldaten zu sichern. Justus führt seine Truppe zum Einsatzort. Doch der „echte Krieg“ ist alles andere als heldenhaft. Als die amerikanischen Panzer angreifen wollen, muss sich Justus entscheiden: Befiehlt er den Jungs zu kämpfen oder sollen sie aufgeben?

Wie fühlt sich Krieg an? Und wie war es, im Zweiten Weltkrieg aufzuwachsen? Die achtteilige Serie "Der Krieg und ich" erzählt von Kindern und ihrem Leben im Krieg.

Das Video erzählt die Geschichte des fünfzehnjährigen Justus im Frühjahr 1945 kurz vor dem Ende des Zweiten Weltkriegs. Gemeinsam mit anderen Jugendlichen wird er als Soldat eingesetzt, um Deutschland gegen die heranrückenden amerikanischen Truppen zu verteidigen. Die Jungen glauben zunächst an Heldentum, Tapferkeit und den sogenannten Endsieg, weil sie von der nationalsozialistischen Ideologie geprägt wurden. Doch an der Front erleben sie die grausame Wirklichkeit des Krieges. Angst, Unsicherheit und Tod bestimmen plötzlich ihren Alltag. Besonders eindrücklich zeigt das Video, wie Kinder und Jugendliche durch Propaganda manipuliert und zum Kämpfen bewegt wurden. Gleichzeitig wird deutlich, wie sinnlos und zerstörerisch Krieg ist und wie schnell die Vorstellungen von Ruhm und Heldentum zerbrechen. Das Medium macht sichtbar, welche Folgen ideologische Verführung und Krieg für junge Menschen haben können.

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Das Video eignet sich besonders für den Religionsunterricht der Sekundarstufe, da es zentrale Themen wie Verantwortung, Gewissen, Manipulation, Angst und Frieden behandelt. Die Lernenden können nachvollziehen, wie Jugendliche durch Propaganda beeinflusst werden und wie schwer es sein kann, sich gegen Gruppendruck und Ideologien zu stellen. Besonders wertvoll ist die Möglichkeit, über die Themen Mut, Gehorsam und persönliche Verantwortung nachzudenken. Methodisch bietet sich zunächst eine gemeinsame Sichtung ausgewählter Szenen oder der gesamten Folge an. Anschließend können die Lernenden über die Entwicklung von Justus und seinen Freunden sprechen und deren Gefühle und Entscheidungen analysieren. Gesprächsanlässe ergeben sich insbesondere bei Fragen wie: Warum glaubten viele Jugendliche noch an den Sieg? Weshalb gehorchten sie trotz Angst den Befehlen? Und wann wird Gehorsam problematisch? Kreative Methoden wie Rolleninterviews, Tagebucheinträge oder Perspektivwechsel fördern eine intensive emotionale Auseinandersetzung mit den Figuren. Ebenso eignet sich das Medium für die Verbindung mit biblischen Texten über Frieden, Verantwortung und Menschlichkeit. Die Lernenden können darüber diskutieren, welche Bedeutung Frieden heute besitzt und wie Menschen verhindert können, erneut durch Hass und Ideologien manipuliert zu werden. Das Medium stärkt historisches Lernen, ethische Urteilsbildung und Empathie und macht deutlich, dass Krieg niemals ein Abenteuer ist, sondern Leid und Zerstörung verursacht.

Hessen

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Sekundarstufe I | Jahrgangsstufe 10

10.3. Juden und Christen – eine leidvolle Geschichte. Geschwister im Glauben.

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Sekundarstufe I | Jahrgangsstufe 10

10.2 Dem Zeitgeist widerstehen: Kirche und Diktatur.

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