Es ist das Jahr 1945: Justus freut sich, endlich kann er als „Soldat“ helfen, Deutschland zu verteidigen. Er und ein paar weitere Jungs bekommen die Aufgabe, eine Dorfstraße vor den US-amerikanischen Soldaten zu sichern. Justus führt seine Truppe zum Einsatzort. Doch der „echte Krieg“ ist alles andere als heldenhaft. Als die amerikanischen Panzer angreifen wollen, muss sich Justus entscheiden: Befiehlt er den Jungs zu kämpfen oder sollen sie aufgeben?
Wie fühlt sich Krieg an? Und wie war es, im Zweiten Weltkrieg aufzuwachsen? Die achtteilige Serie "Der Krieg und ich" erzählt von Kindern und ihrem Leben im Krieg.
Das Video erzählt die Geschichte des fünfzehnjährigen Justus im Frühjahr 1945 kurz vor dem Ende des Zweiten Weltkriegs. Gemeinsam mit anderen Jugendlichen wird er als Soldat eingesetzt, um Deutschland gegen die heranrückenden amerikanischen Truppen zu verteidigen. Die Jungen glauben zunächst an Heldentum, Tapferkeit und den sogenannten Endsieg, weil sie von der nationalsozialistischen Ideologie geprägt wurden. Doch an der Front erleben sie die grausame Wirklichkeit des Krieges. Angst, Unsicherheit und Tod bestimmen plötzlich ihren Alltag. Besonders eindrücklich zeigt das Video, wie Kinder und Jugendliche durch Propaganda manipuliert und zum Kämpfen bewegt wurden. Gleichzeitig wird deutlich, wie sinnlos und zerstörerisch Krieg ist und wie schnell die Vorstellungen von Ruhm und Heldentum zerbrechen. Das Medium macht sichtbar, welche Folgen ideologische Verführung und Krieg für junge Menschen haben können.