Der Einstieg gelingt über das Sammeln von Assoziationen zum Frieden. Es folgt ein Unterrichtsgespräch über das Wort Frieden und dessen Bedeutung. Impulsfragen dazu sind im Material enthalten.
In einem weiteren Schritt wird der Begriff Gewalt in seiner Beziehung zum Wort Frieden untersucht. Dazu wird ein Zitat vorgelesen. Zudem können über einen Link weitere Zitate zum Thema Frieden untersucht werden, um den Begriff noch weiter zu schärfen. Jeder Kompetenz der Lerngruppe kann dabei positiver und negativer Frieden definiert werden. Frieden ist nicht nur die Abwesenheit von Krieg, er sollte auch die Abwesenheit von Gewalt sein. Ansonsten wird er nicht dauerhaft stabil bleiben können, da der ursprüngliche Konflikt und die Gewalt nicht beseitigt wurden.
In einem weiteren Schritt wird das Wort Frieden Symbol didaktisch erarbeitet. Dazu werden Memorykarten mit Friedenssymbolen selbst gemalt. Im Material sind neun Friedenssymbole enthalten. Für jüngere Lerngruppen sind auch Bilder im Material enthalten, die ausgeschnitten werden können, um mit ihnen das Memory zu spielen.
In einem weiteren Schritt wird das Wort Frieden Symbol didaktisch erarbeitet. Dazu werden Memorykarten mit Friedenssymbolen selbst gemalt. Wie Material sind neun Friedenssymbole enthalten. Für jüngere Lerngruppen sind auch Bilder im Material enthalten, die ausgeschnitten werden können, um mit ihnen das Memory zu spielen.
Der nächste Schritt enthält einen bastel Auftrag für einen Papierkranich. Er ist ein japanisches Symbol für Frieden.
Der nachfolgende Schritt thematisiert Streit und Krieg auch anhand von Karten Materialien. Dabei fällt auf, dass der größte Teil der Länder in mehr oder weniger kriegerische Konflikte verstrickt ist. Die Zahl der nicht in Konflikte verwickelt Inländer ist im Kartenmaterial erkennbar klar in der Minderheit. Es findet in Gruppen ein Schreibgespräch / Placemat zu den Begriffen Streit und Krieg statt. Die gesammelten Gedanken werden in einer Mindmap über Unterkategorien an der Tafel geordnet. Ergebnisse werden in einem weiteren Schritt erneut den Übungen 6 und 8 verwendet. Ein weiterer Block von acht Impulsfragen thematisiert Informationen über Krieg, Kriege in Deutschland, folgen von Krieg und Erinnerungskultur. Anleitungen für ein Unterrichtsgespräch mit diesen Impulsen liegen ebenfalls bei.
Ein weiterer Schritt untersucht das Thema Flucht. Dazu werden die Rechte von Flüchtlingen über die Genfer Flüchtlingskonvention erarbeitet. Auch dies geschieht in einer Form, die in der Primarstufe geeignet ist. Eine weitere Gruppe von Impulsfragen leitet den Umgang mit den vorgelesenen Informationen an. Hier findet im Wesentlichen eine Textauswertung statt.
Der nächste Schritt thematisiert Friedens Vision über die Biografien beispielhafter Personen wie Nelson Mandela. In kleinen Gruppen wird eine Wandzeitung zu den sehr kurzen Biografien von vier Personen erstellt.
Weitere Impulsfragen erleichtern diesen Vorgang. Es ist möglich, jetzt so ein kurzes Rollenspiel zu entwickeln. Dabei wird die Person, die beschrieben wurde, selbst verkörpert und in der Ich-Form erzählt.
Der sich anschließende Schritt thematisiert eigene Möglichkeiten zum Einsatz für den Frieden. Ideen dazu werden in Gruppenarbeit gesammelt. Dazu können z. B. Verhandlungen oder Demonstration zählen. Drei Zitate von Mandela und Bischof Tutu zum Schaffen von Frieden werden dazu gemeinsam diskutiert.
In ein Material eines Werkzeugkastens werden die Ideen und Werkzeuge für den Frieden hineingemalt.
Ein weiterer Schritt untersucht den Begriff Diskriminierung und Vorurteile. Dazu wird eine Begriffsdefinition entwickelt. Der Ursprung von Vorurteilen wird untersucht. Eine Selbstreflexion zu eigenen Vorurteilen wird versucht.
Der nachfolgende Schritt untersucht Vorurteile im eigenen Lebensumfeld. Mögliche ungleiche Behandlung von Gruppen in der Schule ja dazu gesammelt. Möglichkeiten, ungleiche Behandlung zu beenden, werden gesammelt. Auch hier sind Impulsfragen im Material enthalten. Eine Teilhabe Checkliste in einem weiteren Material untersucht die Chancen Gleichheit von Kindern in der Schule. Dabei zeigt sich, dass viele Sprachen die Lernende sprechen, die von den Lehrern nicht gesprochen werden. Außerdem wird Inklusion über die Frage thematisiert, ob eingeschränkte Kinder alle Orte in der Schule erreichen können.
Als abschließender Schritt wird der Werkzeugkasten (das ausgedruckte Material dazu) in der Mitte eines Stuhlkreises gelegt. Dann können Ideen für ein besseres Zusammenleben in gemalter oder geschriebener Form in ihn hineingelegt werden. Durch diesen Schritt werden die in der Reihe besprochenen Inhalte erneuert, vergegenwärtigt und vertieft. Zudem wird besprochen, was in der Schule selbst verbessert werden kann, um Frieden und Sicherheit für alle Lernenden und Lehrer zu erreichen.