Diese Artikelsammlung mit zwölf Seiten aus kurzen Artikeln für Gruppenarbeiten enthält zudem Karikaturen und Kartenmaterial zum Syrienkonflikt.
Frieden und Sicherheit zum Gegenstand von Betrachtungen zu machen, bedarf vielfältiger Differenzierungen. Zum einen sind die unterschiedlichen Verständnisse dieser beiden Begriffe zu berücksichtigen, zum anderen ist zu beachten, dass beide Begriffe sowohl als wissenschaftliche Analysekategorien als auch als »politische Kampfbegriffe« im Alltag Verwendung finden. Als wissenschaftliche Analysekategorien werden sie mal gegenüber gestellt, mal synonym verwendet; im politischen Alltagsgeschäft sehen sich deren Vertreter und Vertreterinnen eher in einem Gegnerschaftsverhältnis, in dem es gilt, den anderen zu überzeugen oder zu dominieren.
Das Medium „Frieden und Sicherheit – Ziele und Mittel der Politikgestaltung“ von Thomas Nielebock setzt sich mit unterschiedlichen Verständnissen von Frieden und Sicherheit auseinander und erläutert grundlegende friedenspolitische sowie sicherheitspolitische Denkweisen. Der Text beschreibt Frieden nicht nur als Abwesenheit von Krieg, sondern auch als gewaltfreien Umgang mit Konflikten sowie als gerechte gesellschaftliche Ordnung. Gleichzeitig wird der Sicherheitsbegriff aus politischer und gesellschaftlicher Perspektive analysiert. Das Medium greift aktuelle internationale Konflikte wie den Syrienkrieg auf und verbindet diese mit Fragen nach menschlicher Sicherheit, globaler Verantwortung und friedlicher Konfliktbearbeitung. Karten, Karikaturen, Schaubilder und Materialien veranschaulichen politische Zusammenhänge und zeigen unterschiedliche Perspektiven auf Krieg, Gewalt, Flucht und internationale Politik. Besonders hervorgehoben werden die Unterschiede zwischen Friedenslogik und Sicherheitslogik sowie die Bedeutung von Dialog, Gewaltprävention und Konflikttransformation.