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Landeszentrale für pol Bildung Baden Württemberg

Landeszentrale für pol Bildung Baden Württemberg

Konflikte Krisen Kriege

Veröffentlichung:1.1.1970

Die Unterrichtsstunde "Konflikte, Krisen, Kriege" mit vier Seiten und drei Materialien untersucht das Entstehen von Konflikten sowie den Friedensbegriff und den Kriegsbegriff. Die Abwesenheit von Krieg ist nicht Frieden. Anhand von beispielhaften Konflikten in der Ukraine Syrien und Palästina wird dieses Statement untersucht.

In dem downdown Menu eingebettete Medien sind Artikel Sammlungen des bpb angegeben die ebenfalls als Quellen Materialien für die Aufgabenstellungen genutzt werden können.

Das Unterrichtsmaterial „Konflikte, Krisen, Kriege … keine Chance für den Frieden?“ der Landeszentrale für politische Bildung Baden Württemberg behandelt Ursachen, Formen und Folgen von Konflikten sowie Möglichkeiten der Friedenssicherung. Das Medium erklärt anschaulich die Unterschiede zwischen sozialem Konflikt, politischem Konflikt, Krise und Krieg und zeigt anhand aktueller Beispiele wie Syrien, Ukraine oder Israel und Palästina internationale Konfliktsituationen. Darüber hinaus werden Gründe für Gewalt und Krieg wie Machtinteressen, Rohstoffe, Religion, Grenzen oder politische Systeme thematisiert. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf Möglichkeiten der Friedensarbeit, etwa durch Diplomatie, Sanktionen, humanitäre Hilfe, Friedenserziehung oder internationale Zusammenarbeit. Das Material verbindet politische Bildung mit ethischen Fragestellungen und regt zur persönlichen Auseinandersetzung mit Frieden und Gewalt an.

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Der Einstieg gelingt durch die Analyse einer Karikatur. Dabei versucht die Friedenstaube vor Kugeln und Bomben zu flüchten. Eigengewicht mit dem Wort "Konflikte" darauf behindert die Friedenstaube erheblich.

In einem ersten Schritt werden drei beispielhafte Konflikte in Gruppen erarbeitet. Dabei wird in ein tabellarisches Material das Ausmaß der Gewalt, die Dauer der Gewalt, Zahl der Opfer und der Flüchtlinge eingetragen. Dazu kann eine Webrecherche erfolgen. Dadurch dass keine Medien angegeben sind bleibt dieses Material aktuell in dem externe Videos und Medien hinzugezogen werden.

Der nachfolgende Schritt hinterfragt die Konfliktstruktur und Gründe wie Gebietsansprüche, Weltanschauungen, Rohstoffbedarf, Herrschaftsinteressen und ethische Problematiken. Auch diese Konfliktgründe werden für die Beispiel Konflikte in Gruppen zusammengetragen und präsentiert. Wir Material sind Beispiele angegeben.

Ein weiterer Schritt untersucht Möglichkeiten der Gewaltprävention, Konfliktschlichtung und Konfliktnachsorge. Auch diese Punkte werden für die Beispiel Konflikte in Webrecherche ermittelt.

Noch einen Schritt überträgt diese Makroebene in die persönliche Lebenswelt durch Berichte von eigenen Erfahrungen mit Konflikten und Gewalt. So ist z.b. in der Schule eine Konfliktmediation durch eine Lehrkraft möglich.

In einem abschließenden Schritt hört die Frage der friedensbegriffe erneuert thematisiert. Ist Frieden die Abwesenheit von Krieg. Unter Einbeziehung der vorher erarbeiteten Details zu den Konflikten wird diese Fragestellung in Einzelarbeit oder Partnerarbeit beantwortet und dann im Plenum diskutiert.

Das Medium eignet sich besonders für den Religionsunterricht und den Ethikunterricht der Sekundarstufe, da gesellschaftliche Konflikte mit Fragen nach Verantwortung, Frieden, Gerechtigkeit und Menschlichkeit verbunden werden. Die Lernenden können zunächst grundlegende Begriffe wie Konflikt, Krise oder Krieg erarbeiten und miteinander vergleichen. Besonders hilfreich sind dabei die Tabellen, Grafiken und Arbeitsaufträge des Materials. Anschließend können aktuelle Konflikte analysiert und ihre Ursachen gemeinsam erarbeitet werden. Die Lernenden reflektieren dabei nicht nur politische Hintergründe, sondern auch menschliche Folgen wie Flucht, Angst, Gewalt oder Zerstörung. Methodisch bietet das Material zahlreiche Möglichkeiten für kooperative und handlungsorientierte Lernformen. Denkbar sind Gruppenarbeiten, Diskussionen, Placemat Methoden, Rollenspiele oder Debatten zu Friedenslösungen und internationaler Verantwortung. Ebenso können die Lernenden eigene Erfahrungen mit Konflikten aus ihrem Alltag einbringen und mit globalen Konflikten vergleichen. Besonders gewinnbringend ist die Verbindung mit religiösen und ethischen Fragestellungen wie Gewaltfreiheit, Versöhnung, Nächstenliebe oder gerechtem Frieden. Auch biblische Friedensbotschaften und kirchliche Friedensethik lassen sich gut ergänzend einbeziehen. Die abschließende Frage „Was genau ist Frieden für dich?“ eröffnet einen persönlichen Zugang und fördert die Wertebildung sowie die Fähigkeit zur Selbstreflexion. Das Material unterstützt dadurch politische Urteilsfähigkeit, Empathie, Konfliktfähigkeit und demokratisches Denken gleichermaßen.

Methoden:

Webrecherche

Medien, die Teil des aufgelisteten Materials sind und in weiteren Kontexten Verwendung finden können.

bpb

25.2.2022

Umfang: Anregung

Schulbereich: Sekundarstufe II

bpb

25.2.2022

Umfang: Anregung

Schulbereich: Sekundarstufe II

Hessen

Hessen

Sekundarstufe I | Jahrgangsstufe 9

9G.3 Königtum und Prophetie. Macht und Kritik.

Sekundarstufe II | Q3 Ethik – die Frage nach Gut und Böse

Q3.5 Zukunft der Erde, Zukunft des Menschen und kirchliche Positionen.

Rheinland-Pfalz

Rheinland-Pfalz

Sekundarstufe I | Jahrgangsstufe 9

9.2 Nach Gerechtigkeit streben: Gleiche Lebensbedingungen für alle.

Sekundarstufe II | 13 Der Mensch und seine Zukunft - Die Zukunft der Menschheit

13 / 2. Frieden, Freiheit und Gerechtigkeit – eine Herausforderung an die Christen.

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