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Sketch Bibel

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Effata! Heilung des Taubstummen | Mk 7, 31-37 | Sketch-Bibel #79

Veröffentlichung:2.9.2021

Das Video beschäftigt sich mit einer Heilungsgeschichte aus dem Markusevangelium und deutet das Wunder Jesu als Zeichen befreiender Liebe und Zuwendung. Im Mittelpunkt steht die Heilung eines Menschen durch Berührung, Zuspruch und persönliche Begegnung. Gleichzeitig wird die Frage aufgegriffen, warum Jesus den Geheilten auffordert, nicht über das Wunder zu sprechen. Das Medium erklärt dies mit der besonderen theologischen Perspektive des Markus, der Jesus erst im Zusammenhang von Kreuz und Auferstehung vollständig verstanden sieht. Die Wunder Jesu werden dabei nicht als bloße Machtdemonstrationen dargestellt, sondern als Ausdruck bedingungsloser Liebe und menschlicher Befreiung. Besonders hervorgehoben wird die Erfahrung, angenommen und geliebt zu werden, sowie die Hoffnung, dass Gottes Liebe stärker ist als Leid, Ungerechtigkeit und Tod. Das Video verbindet die biblische Erzählung mit existenziellen Fragen nach Hoffnung, Vertrauen und menschlicher Sehnsucht nach Heil und Anerkennung.

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Das Video eignet sich besonders für den Religionsunterricht in der Sekundarstufe I und II innerhalb der Themenbereiche Jesus Christus, Wundererzählungen, Heilung, Hoffnung und Liebe Gottes. Die lebensnahe Sprache und die persönliche Deutung des Textes ermöglichen Lernenden einen emotionalen und zugleich reflektierten Zugang zur biblischen Erzählung. Methodisch bietet sich zunächst eine gemeinsame Lektüre oder Betrachtung der Heilungsgeschichte an. Anschließend können Lernende untersuchen, welche Bedeutung Berührung, Zuspruch und Anerkennung für Menschen haben und warum Jesus Heilung nicht nur körperlich, sondern auch sozial und innerlich versteht. Besonders geeignet sind Gesprächsimpulse wie: Was bedeutet Heilung? Warum brauchen Menschen Zuspruch? Welche Erfahrungen von Anerkennung und Ablehnung kennen Menschen heute? Gruppenarbeiten oder Diskussionen fördern Perspektivwechsel und ermöglichen unterschiedliche Zugänge zur Wundererzählung. Ebenso können kreative Methoden eingesetzt werden, etwa das Schreiben eigener Gedanken zum Begriff Heilung, das Gestalten von Symbolbildern zu Hoffnung und Liebe oder das Entwickeln moderner Beispiele für befreiendes Handeln im Alltag. Der Religionsunterricht kann darüber hinaus christliche Vorstellungen von Menschenwürde, Mitgefühl und Hoffnung über Leid und Tod hinaus thematisieren. Auch die Frage nach Wundern und ihrem Verständnis in heutiger Zeit bietet sich zur Vertiefung an. Wichtig ist eine offene Gesprächsatmosphäre, in der persönliche Erfahrungen und unterschiedliche religiöse Sichtweisen respektiert werden.

Hessen

Hessen

Sekundarstufe II | Q1 Jesus Christus – das menschgewordene Wort Gottes

Q1.2 Die Auferstehung Jesu: Hoffnung über den Tod hinaus.

Sekundarstufe II | Q2 Gott – verborgen und offenbar

Q2.4 Theodizeefrage – ist der Glaube an einen allmächtigen und gütigen Gott (noch) möglich?.

Rheinland-Pfalz

Rheinland-Pfalz

Sekundarstufe II | 11/2 Der Mensch auf der Suche nach Gott

11.2 / 3. Das Leid und die Frage nach Gott.

Sekundarstufe II | 12/1 Jesus Christus und die Kirche

12.1 / 7. Jesus Christus - wahrer Gott und wahrer Mensch.

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