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Kirche-und-Leben

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Kurz erklärt: Fronleichnam

Veröffentlichung:29.5.2013

Seit 750 Jahren feiern die Katholiken Fronleichnam. Aber was bedeutet Fronleichnam überhaupt? Warum gibt es die Fronleichnamsprozessionen? Was kann uns das Fest heute noch sagen? Diese und andere Fragen beantwortet der Pastoralreferent Hendrik Werbick aus Münster.

Das Video erläutert die Bedeutung und Herkunft des katholischen Fronleichnamsfestes und verbindet historische Informationen mit aktuellen theologischen Deutungen. Ausgangspunkt ist die Frage nach Juliana von Lüttich, deren Visionen und Engagement zur Einführung des Festes beitrugen. Das Video erklärt die Bedeutung des Begriffs „Fronleichnam“, der sich aus den mittelhochdeutschen Wörtern „vron“ für „Herr“ und „lichnam“ für „lebendiger Leib“ zusammensetzt. Dadurch wird deutlich, dass Fronleichnam nicht an einen toten Körper erinnert, sondern die lebendige Gegenwart Christi in der Eucharistie feiert. Anschaulich dargestellt werden die Fronleichnamsprozessionen mit der Monstranz, den geschmückten Altären und den Blumenbildern. Gleichzeitig reflektiert das Medium kritisch die Gefahr, dass das Fest nur noch folkloristisch wahrgenommen wird, und betont stattdessen die tiefere Bedeutung des gemeinsamen Unterwegsseins mit Christus und den Menschen. Besonders hervorgehoben wird die Idee eines „pilgernden Gottesvolkes“, das sich den Menschen an ihren Lebensorten zuwendet.

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Didaktisch eignet sich das Video besonders für den Religionsunterricht in der Sekundarstufe I sowie in höheren Klassen der Grundschule im Themenfeld Kirchenjahr, Eucharistie, katholische Feste und religiöses Brauchtum. Das Video ermöglicht einen anschaulichen Zugang zu einem Fest, das vielen Lernenden zwar äußerlich bekannt ist, dessen religiöse Bedeutung jedoch häufig unklar bleibt. Lernende können zunächst eigene Erfahrungen mit Fronleichnamsprozessionen, geschmückten Straßen oder Blumenteppichen sammeln und diese mit den Informationen des Videos verbinden. Besonders geeignet ist das Medium zur Erarbeitung zentraler theologischer Begriffe wie Eucharistie, Gegenwart Christi und Gemeinschaft der Glaubenden. Dabei kann die Symbolik der Prozession als gemeinsamer Weg des Glaubens erschlossen werden. Methodisch bieten sich vielfältige Zugänge an: Lernende können Prozessionswege auf Karten nachzeichnen, eigene Altäre oder Blumenteppiche entwerfen oder Symbole der Eucharistie kreativ gestalten. Ebenso können Gespräche über die Frage angeregt werden, wo Kirche und Glaube heute Menschen erreichen sollten und welche Orte im eigenen Lebensumfeld „Ränder der Gesellschaft“ darstellen. Das Medium eröffnet dadurch auch sozialethische Perspektiven und lädt zur Reflexion über Kirche in der Gegenwart ein. Besonders gewinnbringend ist die Verbindung von Tradition und Aktualität: Lernende erkennen, dass religiöse Feste nicht nur historische Bräuche bewahren, sondern auch gesellschaftliche und spirituelle Bedeutung für die Gegenwart entfalten können. Darüber hinaus eignet sich das Video für ökumenische und interreligiöse Gespräche über Formen öffentlicher Religionsausübung, Symbole des Glaubens und die Bedeutung von Gemeinschaft. Kreative Vertiefungen wie Interviews zu regionalen Fronleichnamsbräuchen, Fotodokumentationen oder die Planung einer symbolischen Prozession im schulischen Kontext fördern zusätzlich die aktive Auseinandersetzung mit dem Thema.

Hessen

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Sekundarstufe I | Jahrgangsstufe 6

6G.4 In der Nachfolge des Herrn. Eucharistie, Diakonie, Kirchenjahr.

Rheinland-Pfalz

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Sekundarstufe I | Jahrgangsstufe 6

6.2 Leben mit anderen Religionen: Was die abrahamitischen Religionen verbindet.

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