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Y-Kollektiv

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Fair Fashion

Die nachhaltige und faire Mode durch neue Ideen

Veröffentlichung:18.12.2018

Billige Massenware in der Modebranche nennt man auch "Fast Fashion" - schnell produziert, schnell konsumiert und schnell wieder vergessen. Die Lösung dafür könnte das nachhaltige Pendant "Fair Fashion" sein: Faire Produktion bedeutet, dass die Menschen, die an der Produktion beteiligt, selbstbestimmt agieren, von ihrer Arbeit leben können und durch die Tätigkeit keinen gesundheitlichen Risiken ausgesetzt sind.

Das Video setzt sich kritisch mit der globalen Modeindustrie und dem Konzept der sogenannten „Fast Fashion“ auseinander. Ausgangspunkt ist die Frage, warum Kleidung oft so billig angeboten wird und welche ökologischen sowie sozialen Folgen damit verbunden sind. Die Reportage beleuchtet sowohl die problematischen Produktionsbedingungen großer Modekonzerne als auch alternative Ansätze nachhaltiger und fair produzierter Kleidung. Vorgestellt werden unter anderem ein kleines Modelabel, das ressourcenschonend und regional produziert, Aktivistinnen und Aktivisten der Kampagne für saubere Kleidung sowie ein Start-up, das faire Modemarken sichtbarer machen möchte. Dabei werden Themen wie Umweltzerstörung, Wasserverbrauch, faire Löhne, Konsumverhalten und Verantwortung von Unternehmen und Konsumenten anschaulich dargestellt. Das Medium zeigt, dass nachhaltige Mode zwar möglich ist, aber oft mit höheren Kosten und größerem Aufwand verbunden bleibt.

Products

Das Video eignet sich besonders für den Religionsunterricht in den Themenbereichen Schöpfungsverantwortung, Konsum, globale Gerechtigkeit, Nachhaltigkeit und ethisches Handeln. Die Reportage eröffnet zahlreiche Möglichkeiten, das eigene Konsumverhalten kritisch zu reflektieren und globale Zusammenhänge sichtbar zu machen. Vor der Sichtung kann mit den Lernenden gesammelt werden, welche Bedeutung Kleidung für Identität, Zugehörigkeit und Selbstdarstellung besitzt. Ebenso können Fragen nach Produktionsbedingungen und Herkunft der eigenen Kleidung thematisiert werden. Während der Arbeit mit dem Medium bietet sich eine Analyse unterschiedlicher Perspektiven an: die Sicht von Konsumentinnen und Konsumenten, Produzierenden, Aktivistinnen und Aktivisten oder Unternehmerinnen und Unternehmern nachhaltiger Mode. Besonders gewinnbringend ist die Auseinandersetzung mit ethischen Fragestellungen: Welche Verantwortung tragen Unternehmen für faire Arbeitsbedingungen? Welche Rolle spielen Konsumgewohnheiten in reichen Gesellschaften? Wie kann nachhaltiges Handeln konkret aussehen? Methodisch eignen sich Diskussionen, Gruppenarbeiten, Rollenspiele oder Recherchen zu Fair-Fashion-Siegeln und Produktionsketten. Ebenso kann ein Bezug zu christlichen Vorstellungen von Gerechtigkeit, Bewahrung der Schöpfung und Verantwortung für Mitmenschen hergestellt werden. Die Lernenden können beispielsweise ihren eigenen Kleiderkonsum dokumentieren oder Kriterien für nachhaltige Kaufentscheidungen entwickeln. Darüber hinaus ermöglicht das Medium eine kritische Reflexion über Werbung, Trends und gesellschaftlichen Konsumdruck. Das Video fördert insbesondere Urteilsfähigkeit, Verantwortungsbewusstsein und die Sensibilität für globale soziale und ökologische Zusammenhänge.

Hessen

Hessen

Sekundarstufe I | Jahrgangsstufe 9

9G.4 Arbeiten müssen – arbeiten dürfen. Herausforderung für die katholische Soziallehre.

Rheinland-Pfalz

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Sekundarstufe I | Jahrgangsstufe 9

9.2 Nach Gerechtigkeit streben: Gleiche Lebensbedingungen für alle.

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