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RU Heute

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Würden meine Worte doch geschrieben, würden sie doch in ein Buch eingeritzt!

Schlaglichter auf Inhalt und Struktur des Ijob-Buchs

Veröffentlichung:1.1.2020

Diese Anregung stellt die Inhalte des Buches Hiob kommentiert mit Quelltext zusammen. Die Verse werden auf acht Seiten ausgelegt. Diese Erschließung kann als Auflösung einer Gruppenarbeit zum Buch Hiob genutzt werden. Dabei wird in Gruppen eine eigene Interpretation der Monologe und der Dialoge mit den Freunden des Hiob entwickelt. Das Material selbst ist in diesen abschnitten gegliedert. Als Einstieg kann ein Bild im Material als Bildinterpretation genutzt werden.

Das Video beziehungsweise die Ausgabe der religionspädagogischen Zeitschrift „RU heute“ widmet sich umfassend der biblischen Gestalt Hiobs und der Frage nach Leid, Gerechtigkeit und Gotteserfahrung. Verschiedene Beiträge beleuchten das Hiobbuch aus theologischer, literarischer, religionspädagogischer und spiritueller Perspektive. Dabei werden unter anderem die Theodizeefrage, die Bedeutung Hiobs in der Dichtung, filmische Zugänge, entwicklungspsychologische Aspekte sowie didaktische Impulse für den Religionsunterricht behandelt. Besonders eindrücklich zeigt das Heft, wie aktuell die Fragen Hiobs auch heute noch sind – etwa angesichts von Krankheit, Krisen, Ungerechtigkeit oder persönlichen Leiderfahrungen. Die Beiträge eröffnen unterschiedliche Zugänge zur Auseinandersetzung mit Leid, Zweifel, Gottesbildern und Hoffnung.

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Für den Religionsunterricht bietet das Video vielfältige didaktische Möglichkeiten für die Sekundarstufe I und II. Lernende können anhand der Hiob-Erzählung grundlegende Fragen menschlicher Existenz bearbeiten: Warum leiden Menschen? Wo ist Gott im Leid? Gibt es gerechte Antworten auf Ungerechtigkeit? Besonders geeignet ist das Material für Unterrichtsreihen zu Theodizee, Gottesbildern, Leid- und Krisenerfahrungen oder biblischer Weisheitsliteratur. Methodisch lassen sich Gespräche über persönliche Erfahrungen mit Ungerechtigkeit und Krisen mit der biblischen Figur Hiob verbinden. Einzelne Textstellen können in arbeitsteiliger Gruppenarbeit analysiert, modernisiert oder szenisch umgesetzt werden. Ebenso eignen sich kreative Verfahren wie innere Monologe, Streitgespräche zwischen Hiob und seinen Freunden oder das Verfassen eigener Klagepsalmen. Die Beiträge zu Film und Literatur ermöglichen zudem einen lebensweltlichen Zugang über moderne Medien und kulturelle Ausdrucksformen. Besonders gewinnbringend ist die Möglichkeit, unterschiedliche Gottesbilder herauszuarbeiten und kritisch zu reflektieren. Lernende können erkennen, dass das Hiobbuch keine einfachen Antworten liefert, sondern den offenen Dialog über Leid, Zweifel und Glauben fördert. Dadurch eignet sich das Medium hervorragend zur Förderung theologischer Urteilsbildung, Empathiefähigkeit und religiöser Sprachfähigkeit. Auch fächerübergreifende Zugänge mit Deutsch, Ethik oder Philosophie sind möglich, etwa durch die Beschäftigung mit literarischen Bearbeitungen der Hiob-Thematik oder philosophischen Fragen nach Gerechtigkeit und Sinn. Die Ausgabe regt dazu an, Leid nicht vorschnell zu erklären, sondern Klage, Zweifel und Hoffnung als wichtige Bestandteile religiöser Erfahrung ernst zu nehmen.

Hessen

Hessen

Sekundarstufe II | E2 Gotteswort im Menschenwort – Themen der Bibel und ihre Aneignung

E2.2 Schöpfung – ein biblischer Grundbegriff.

Rheinland-Pfalz

Rheinland-Pfalz

Sekundarstufe II | 11/2 Der Mensch auf der Suche nach Gott

11.2 / 3. Das Leid und die Frage nach Gott.

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