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Bibelprojekt

Bibelprojekt

Tempel

Veröffentlichung:3.9.2021

Das Video entfaltet die biblische Bedeutung des Tempels als Ort der Gegenwart Gottes und verbindet dieses Motiv mit der gesamten Geschichte der Bibel. Ausgangspunkt ist der Tempel in Jerusalem, der als sichtbares Zentrum des Glaubens Israels beschrieben wird. Das Medium erklärt jedoch, dass der Tempel nicht als „Wohnhaus“ Gottes im wörtlichen Sinn verstanden wurde, sondern als Symbol dafür, dass Himmel und Erde sich begegnen. Von dort aus schlägt das Video den Bogen zurück zur Schöpfungserzählung in Genesis: Die gesamte Schöpfung wird als eine Art kosmischer Tempel dargestellt, erfüllt von Gottes Gegenwart und Ordnung. Besonders der Garten Eden erscheint dabei als heiliger Ort, an dem Gott und Mensch in Gemeinschaft leben. Die Verbindung zwischen Garten, Tempel und Schöpfung wird anhand zahlreicher Symbole verdeutlicht, etwa des Baums des Lebens oder des siebenarmigen Leuchters. Das Medium zeigt weiter, wie Menschen ihre ursprüngliche Berufung verlieren und sowohl Adam und Eva als auch später Israel aus der Gemeinschaft mit Gott herausfallen. Die Hoffnung der Propheten richtet sich schließlich auf einen neuen Tempel und eine erneuerte Schöpfung. Im Zentrum steht Jesus Christus, der sich selbst als wahrer Tempel bezeichnet und durch Leben, Tod und Auferstehung Gottes Gegenwart neu zugänglich macht. Die Gemeinde wird dabei als lebendiger Tempel verstanden, bis am Ende die ganze erneuerte Schöpfung zum Ort der Gegenwart Gottes wird.

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Das Video eignet sich besonders für den Religionsunterricht der Sekundarstufe I und II in den Themenfeldern „Tempel“, „Schöpfung“, „Jesus Christus“, „Kirche und Gemeinde“ oder „Biblische Symbole“. Durch die anschauliche Verbindung zentraler biblischer Motive ermöglicht das Video einen ganzheitlichen Zugang zur Bibel als zusammenhängender Erzählung. Didaktisch bietet sich ein Einstieg über Bilder bedeutender religiöser Gebäude oder die Frage an, welche Orte Menschen als „heilig“ empfinden. Auch Gespräche über Räume der Ruhe, Gemeinschaft oder Gotteserfahrung können den Zugang erleichtern. Während der Rezeption können Lernende Beobachtungsaufträge bearbeiten, etwa zur Verbindung von Garten Eden und Tempel oder zur Rolle Jesu als neuer Tempel. Anschließend eignet sich das Medium hervorragend für bibeltheologische Arbeit mit Texten aus Genesis, den Psalmen, den Evangelien und der Offenbarung. Methodisch bieten sich kreative Zugänge wie Tempelmodelle, Symbolcollagen, Bildanalysen oder das Gestalten eines „Tempels der Zukunft“ an. Ebenso können Lernende darüber reflektieren, was es bedeutet, Gemeinde oder Mensch selbst als „Ort der Gegenwart Gottes“ zu verstehen. Für ältere Lernende eröffnet das Video zudem die Möglichkeit, über die Beziehung zwischen Religion, Raum und Gemeinschaft sowie über die Bedeutung heiliger Orte in verschiedenen Religionen nachzudenken. Das Medium verbindet damit theologisches Lernen, symbolisches Verstehen und existenzielle Fragen nach Gottes Nähe und menschlicher Gemeinschaft.

Hessen

Hessen

Sekundarstufe I | Jahrgangsstufe 10

10.1 Verantwortung für das Leben. Menschenwürde und Gottesebenbildlichkeit.

Sekundarstufe II | Q1 Jesus Christus – das menschgewordene Wort Gottes

Q1.2 Die Auferstehung Jesu: Hoffnung über den Tod hinaus.

Q1.4 Jesus nachfolgen.

Rheinland-Pfalz

Rheinland-Pfalz

Sekundarstufe II | 12/1 Jesus Christus und die Kirche

12.1 / 1. Botschaft und Anspruch Jesu und das Selbstverständnis der frühen Kirche.

12.1 / 7. Jesus Christus - wahrer Gott und wahrer Mensch.

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