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Bibelprojekt

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Buchvideo: Esra Nehemia

Veröffentlichung:30.10.2019

Das Medium stellt die Bücher Esra und Nehemia als ursprünglich zusammengehörendes Werk vor, das die Zeit nach dem babylonischen Exil beschreibt. Im Mittelpunkt steht die Rückkehr israelitischer Gruppen nach Jerusalem sowie der mühsame Wiederaufbau von Tempel, Stadt und Gemeinschaft. Drei zentrale Persönlichkeiten prägen die Handlung: Serubbabel organisiert den Tempelbau, Esra sorgt als Schriftgelehrter für die religiöse Erneuerung durch die Tora, und Nehemia leitet den Wiederaufbau der Stadtmauern Jerusalems. Das Medium zeigt dabei eindrücklich, dass der äußere Wiederaufbau nicht automatisch zu einer inneren Erneuerung führt. Immer wieder treten Konflikte, Spannungen und Rückschläge auf. Die Hoffnungen auf die Erfüllung der prophetischen Verheißungen – ein neues Gottesreich, ein erneuerter Tempel und ein messianischer König – scheinen sich nicht vollständig zu erfüllen. Stattdessen wird deutlich, dass das eigentliche Problem tiefer liegt: Das Volk braucht eine Veränderung des Herzens. So endet das Buch offen und verweist auf die bleibende Hoffnung, dass Gott selbst sein Volk erneuern wird.

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Das Video eignet sich besonders für den Religionsunterricht der Sekundarstufe I und II in den Themenfeldern „Exil und Rückkehr“, „Tempel und Gottesdienst“, „Identität“, „Gemeinschaft“, „Hoffnung“, „Bund“, „Tora“ und „Neuanfang“. Die Darstellung der Rückkehr aus dem Exil ermöglicht den Lernenden einen Zugang zu Fragen von Heimat, Zugehörigkeit und Identitätsfindung. Besonders gewinnbringend ist die Auseinandersetzung mit der Spannung zwischen äußeren Reformen und innerer Veränderung. Die Lernenden können diskutieren, warum gesellschaftliche Regeln allein menschliches Verhalten oft nicht dauerhaft verändern und welche Bedeutung Werte und innere Überzeugungen dabei haben. Die konfliktreichen Entscheidungen von Esra und Nehemia – etwa im Umgang mit fremden Völkern oder beim Wiederaufbau der Mauern – eröffnen Raum für ethische Diskussionen über Abgrenzung, Integration, religiöse Identität und den Umgang mit Fremden. Gleichzeitig können die prophetischen Hoffnungen auf Frieden und Offenheit mit den konkreten politischen Entscheidungen verglichen werden. Methodisch bieten sich Gruppenarbeiten, Streitgespräche, Perspektivwechsel, Rollenspiele oder kreative Schreibaufgaben an, etwa aus Sicht eines zurückgekehrten Exilierten oder eines Bewohners Jerusalems. Auch der Vergleich mit heutigen Erfahrungen von Migration, Wiederaufbau nach Krisen oder gesellschaftlicher Erneuerung eröffnet lebensweltliche Zugänge. Das Medium unterstützt dabei die Bibelkompetenz der Lernenden ebenso wie die Fähigkeit, historische und religiöse Texte kritisch zu reflektieren und mit aktuellen gesellschaftlichen Fragestellungen zu verbinden.

Hessen

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Sekundarstufe II | Q2 Gott – verborgen und offenbar

Q2.1 Gottesrede – angemessen von Gott sprechen.

Rheinland-Pfalz

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Sekundarstufe II | 11/2 Der Mensch auf der Suche nach Gott

11.2 / 1. Gottesvorstellungen und Gottesbilder.

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