Der 1.Petrusbrief erklärt mit Illustrationen. Petrus erinnert verfolgte Christen daran, dass sie inmitten ihres Leidens Hoffnung haben. Er bekräftigt die neue Familienidentität dieser verfolgten Christen. Alle Christen sind eine Familie und gehören zu Gottes Volk. Diese Gemeinschaft soll ihnen helfen, ihr Leiden als einen Weg zu sehen, Zeugnis von Jesus zu geben.
Der erste Brief des Petrus richtet sich an christliche Gemeinden in Kleinasien, die aufgrund ihres Glaubens unter Ausgrenzung, Feindseligkeit und Verfolgung leiden. Petrus erinnert die Christinnen und Christen daran, dass sie durch Jesus zu Gottes neuer Familie gehören und ihre Hoffnung auf die Wiederkunft Jesu richten sollen. Der Brief beschreibt die christliche Gemeinschaft als neues Volk Gottes, das in einer schwierigen Welt lebt und dennoch durch Liebe, Hoffnung und Treue Zeugnis geben soll. Petrus ermutigt die Gemeinden, Leid nicht als Zeichen von Gottesferne zu verstehen, sondern als Möglichkeit, den Glauben zu vertiefen und die Botschaft Jesu sichtbar zu machen. Dabei verweist er immer wieder auf Jesus selbst, der Leid, Ungerechtigkeit und Ablehnung erfahren hat und dennoch mit Liebe und Vergebung reagierte.