Losgehen, um bei sich selbst anzukommen. Gemeinsam beten, schweigen und auf dem Weg sein. Diese uralte Erfahrung teilen alle Weltreligionen. Das Christentum hat viele große Wallfahrtsorte. Dies sind Orte, an denen einer der großen Glaubenszeugen begraben liegt, an denen die Muttergottes erschienen ist, oder Orte, die sich im Laufe der Geschichte zu Zentren besonderer Glaubenskraft entwickelt haben. Warum auch das Leben selbst ein einziger Pilgerweg ist, sehen Sie in dieser Folge der Serie "Katholisch für Anfänger".
Das Video thematisiert das Unterwegssein des Menschen und deutet es als religiöse Erfahrung, die in allen Weltreligionen verankert ist. Es zeigt, dass Menschen sich täglich auf den Weg machen, äußerlich zu verschiedenen Orten und innerlich zu sich selbst und zu den großen Fragen des Lebens. Dabei wird das Pilgern als besondere Form des religiösen Unterwegsseins vorgestellt, das sowohl allein als auch in Gemeinschaft stattfinden kann. Das Medium verweist auf bedeutende Pilgerorte verschiedener Religionen wie Jerusalem im Judentum, Mekka im Islam, Kedarnath im Hinduismus und Lumbini im Buddhismus. Auch im Christentum werden Wallfahrtsorte genannt, die mit Glaubenszeugnissen oder besonderen Erfahrungen verbunden sind. Abschließend wird die Deutung entfaltet, dass das gesamte Leben aus christlicher Sicht als Pilgerweg verstanden werden kann, mit einem sicheren Ziel, trotz aller Herausforderungen und Wegkreuzungen.