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Wie wird ein Bischof gewählt?

Veröffentlichung:1.1.1970

Wie wird ein Bischof gewählt? Darum geht es in dieser Folge von "Katholisch für Anfänger". Das Verfahren hat sich im Laufe der Geschichte mehrfach geändert. Wo früher die Entscheidung der Gläubigen ausgereicht hat, reden heute meist drei Institutionen mit: das Bistum, der Staat und natürlich der Vatikan. Wer, wie viel zu sagen ist, alles vertraglich geregelt.

Das Video erklärt anschaulich und zugleich unterhaltsam, wie man Bischof wird und wie sich dieses Verfahren im Laufe der Kirchengeschichte verändert hat. Zu Beginn wird beschrieben, dass in der frühen Kirche die Wahl eines Bischofs oft direkt durch die Gemeinde erfolgte, wie etwa bei Augustinus von Hippo, Ambrosius von Mailand oder Martin von Tours, dessen legendäre Geschichte humorvoll aufgegriffen wird. Im weiteren Verlauf wird deutlich, dass die Bischofswahl im Mittelalter zunehmend von Machtinteressen zwischen Kirche und weltlichen Herrschern geprägt war, bis sich im 11 Jahrhundert eine klarere Regelung entwickelte. Für die Gegenwart wird schließlich ein komplexes Verfahren dargestellt, an dem die Ortskirche, das Domkapitel, der Staat und vor allem der Papst beteiligt sind. Auch Voraussetzungen für das Amt sowie die Rolle von Weihbischöfen werden erläutert, sodass ein umfassendes Bild dieses kirchlichen Amtes entsteht.

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Didaktisch lässt sich das Video sehr gut im Religionsunterricht einsetzen, um kirchliche Strukturen und Ämter verständlich zu machen und historisch einzuordnen. Es eignet sich besonders für eine Unterrichtseinheit zur Kirche oder zur Kirchengeschichte. Methodisch kann der Einstieg über die erzählerischen und teilweise humorvollen Passagen erfolgen, die Lernenden motivieren und einen niedrigschwelligen Zugang ermöglichen. Anschließend kann der Ablauf der heutigen Bischofsernennung gemeinsam strukturiert werden, etwa durch ein Schaubild oder eine Prozesskette. Eine arbeitsteilige Gruppenarbeit bietet sich an, bei der Lernende einzelne Phasen des Auswahlverfahrens genauer untersuchen und präsentieren. Ebenso kann ein Vergleich zwischen früheren und heutigen Wahlverfahren erarbeitet werden, um Entwicklungen und Machtverschiebungen sichtbar zu machen. Besonders gewinnbringend ist eine Simulation einer Bischofswahl, bei der Lernende Rollen wie Domkapitel, Papst oder staatliche Vertretung übernehmen und Entscheidungsprozesse nachvollziehen. Dadurch werden nicht nur Sachkenntnisse vertieft, sondern auch Perspektivwechsel und Urteilsfähigkeit gefördert. Ergänzend kann die Frage diskutiert werden, welche Anforderungen an Führungspersonen in Kirche und Gesellschaft gestellt werden und wie Legitimation entsteht. Differenzierung ist durch vereinfachte Materialien, Visualisierungen oder vertiefende Rechercheaufträge möglich.

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8G.4b Evangelisch-katholisches Gemeinschaftsprojekt: Evangelisch – Katholisch.

Rheinland-Pfalz

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8.3 Konfessionen wahrnehmen und verstehen: Reformation und Ökumene.

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