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Was bedeutet die Firmung?

Veröffentlichung:16.10.2013

Die Sache mit der Taufe haben die Eltern entschieden. Zur Kommunion gab es die ganzen tollen Geschenke. Doch wer es wirklich ernst meint mit Gott und der Kirche, geht zur Firmung. Warum? Taufe, Kommunion und dann? Wer sich wirklich sicher ist, dass er an Gott und den auferstandenen Messias glaubt, geht zur Firmung. Denn "firmare" heißt "bestärken". Mit diesem Sakrament sagt man "Ja" zum Glauben, zur katholischen Kirche und zu Gott.

Das Video thematisiert den Übergang vom Kindsein zur eigenständigen Entscheidung im Glauben und stellt dabei das Sakrament der Firmung in den Mittelpunkt. Es beschreibt, dass viele Menschen bereits als Kinder getauft werden und somit Teil der Kirche sind, die bewusste Zustimmung zum Glauben jedoch erst später erfolgt. Die Firmung wird als Moment dargestellt, in dem sich junge Menschen eigenständig entscheiden, zur Gemeinschaft der Gläubigen zu gehören und den Weg von Jesus Christus mitzugehen. Dabei wird die Verbindung zum Heiliger Geist hergestellt, der schon bei den Jüngern Kraft, Mut und Orientierung schenkt. Auch zentrale Symbole wie das Salböl werden erklärt und als Zeichen für Stärkung und Sendung gedeutet. Die Firmung erscheint so als bewusste Bestätigung der Taufe und als Schritt in ein verantwortliches Leben im Glauben.

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Im Religionsunterricht bietet das Video einen sehr guten Zugang zum Thema Identität, Entscheidung und religiöse Mündigkeit. Lernenden kann zunächst Raum gegeben werden, über eigene Erfahrungen des Erwachsenwerdens und des Entscheidens nachzudenken. Darauf aufbauend kann die Bedeutung der Firmung als persönliches Bekenntnis erschlossen werden. Methodisch eignen sich Gesprächsrunden, in denen Lernende Erwartungen, Fragen und auch Zweifel formulieren können. Eine genaue Analyse der Symbole und Rituale der Firmung fördert das Verständnis für deren Bedeutung. In Gruppenarbeiten können einzelne Aspekte wie die Rolle des Heiligen Geistes oder die Verantwortung im Glauben vertieft werden. Ebenso bietet sich ein Vergleich mit anderen Initiationsriten an, um Gemeinsamkeiten und Unterschiede herauszuarbeiten. Kreative Methoden wie das Formulieren eines eigenen Lebensmottos oder das Gestalten eines Symbols für persönliche Stärke ermöglichen eine individuelle Annäherung. Wichtig ist es, die unterschiedlichen religiösen Hintergründe der Lernenden zu berücksichtigen und die Entscheidung für oder gegen religiöse Praxis respektvoll zu thematisieren.

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Sekundarstufe I | Jahrgangsstufe 7

7G.4 Christus bekennen. Die Sakramente der Taufe und Firmung.

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Sekundarstufe I | Jahrgangsstufe 9

9.3 Dem Lebenssinn auf der Spur: Jesus Christus – dem Auferstandenen nachfolgen.

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