Der Einstieg gelingt über eine Karte mit Anbaugebieten von Südfrüchten. Dabei wird ein Überblick zur weltweiten Anbausituation gegeben, während Infografiken den Anbau erklären. In einem weiteren Schritt wird die Lebenssituation der Arbeiter und der Weg der Südfrüchte anhand von Bildern erarbeitet.
Ein zweiter Ansatz, der getrennt genutzt werden kann, thematisiert die Verwendung von Plastik im Alltag. Auf Bildern wird der tägliche Ablauf unseres Lebens dargestellt. Die Lernenden nennen Plastikgegenstände, die dabei eine Rolle spielen. Der nächste Schritt bietet eine Geschichte zu einem Tag ohne Plastik an. Dabei zeigt sich, wie eine Welt ohne Plastik aussehen würde. Anschließend wird in eine Tabelle ein Plastiktagebuch eingetragen. Dabei werden Gegenstände genannt, die persönlich benutzt werden. Auch ihr Nutzungszeitraum, bis sie zu Müll werden, wird angegeben. Ein Experiment zu Mikroplastik mithilfe einer Filtertüte zeigt Mikroplastikrückstände aus Duschgel. In einem weiteren Schritt werden in Gruppenarbeit Videos zu Plastikmüll ausgewertet. Fünf Materialseiten bieten Textfelder zum Thema, die mit dem Wissen aus den Videos (ca. 2 min.) ausgefüllt werden. Im nächsten Schritt werden Ideen gesammelt, wie die Folgen des Plastikkonsums verringert werden können. Dabei werden auch eigene Möglichkeiten zum Engagement entwickelt. Ein weiterer Schritt fordert die Lernenden auf, mithilfe von Leitfragen eine Kampagne zum Thema "Plastik" zu entwickeln. Bilder geben Hinweise und Ideen für eigenes Engagement. Dabei sollen Menschen zu einem Thema informiert und zu einer Veränderung ihres Verhaltens motiviert werden. Der nächste Schritt besteht in der Ausarbeitung von Methoden des eigenen politischen Mitarbeitens für Veränderung. Bilder geben Hinweise zu Möglichkeiten. Textfelder werden dazu ausgefüllt. Abschließend werden die Ideen präsentiert. Es ist ebenso möglich, hiermit tatsächlich eine Kampagne zu entwickeln, die an der Schule umgesetzt wird.