Der Einstieg gelingt über ein Unterrichtsgespräch zum Thema Helden. In Gruppen wird ein Held, eine Heldin ausgewählt und als Standbild dargestellt und im Plenum erraten. Die Gruppen diskutieren zudem, was einen Helden ausmacht. Dabei wird schnell die Stärke auch durch Waffen deutlich. In einem weiteren Schritt wird anhand von Steinzeitmalereine festgestellt, dass Menschen auch ohne Waffen auskommen können. Es wird eine Mindmap mit dem Thema "Vision von einer friedlichen Menschheit" erstellt. Der biblische Bezug gelingt durch den Propheten Micha und die Völkerwallfahrt zum Zion Jes 2,2-5. In Gruppenarbeit werden die fünf Verse aus Jesaja untersucht und die Ergebnisse in ein tabellarisches Material eingetragen. Ebenfalls tabellarisch werden Begriffe zu Frieden und Gewalt aus den Versen entnommen und zugeordnet. Die Aussagen das Bibelverses werden vertieft untersucht mit Bezug auf Schwerter und Flugschau, Lanze und Winzermesser.
In einem weiteren Schritt werden die Inhalte des Verses grafisch umgesetzt. Es entsteht zudem eine Wortwolke zum Begriff Frieden. In einem weiteren Schritt wird die Skulptur vor der UNO vom Schmieden von Schwertern zu Pflugscharen untersucht. Dabei werden Parallelen zwischen den Vorstellungen der UNO vom Frieden und dem Bibelvers aufgefunden. Nun wird das Bild des Helden erneut reflektiert. Dies passiert in einem Gespräch zwischen dem Schmied und dem Helden Beginn der letzten Stunde. Satzanfänge erleichtern dies. Im Verlauf wird klar, dass wahrer Frieden nur ohne Waffen zu erreichen ist. Das Konzept der Abschreckung durch Bewaffnung funktioniert nicht. In einem weiteren Schritt wird mit Mali ein Beispiel aus der Weltpolitik untersucht. Ein Informationstext stellt die Vorgänge in Mali um islamische Terroristen und UN-Friedenstruppen vor. Mali wird im Atlas verortet.
Dann werden die vier Perspektiven von beteiligten Bundeswehrsoldaten, Jugendlichen, Lokführern und islamischen Kämpfern im Konflikt beschrieben. Ein Lückentext mit Satzanfängen erleichtert die Entwicklung. In einem weiteren Schritt wird ein Gebet um Frieden analysiert. Darin bitten Jugendliche den Völkerbund darum, Frieden in ihrem Land wiederherzustellen. Der nachfolgende Schritt untersucht eine Karikatur zum sähen von Krieg durch Rüstungsexport. Dazu sind Statistiken auch zu deutschen Exporten von Waffen angegeben. Zwei Zitate der Bundesregierung und einer Initiative zum Stoppen von Waffenlieferungen werden untersucht. In Partner oder Gruppenarbeit werden vier Fragen zu Gründen für oder gegen das Verbot von Waffenexporten beantwortet.
Es wird eine begründete Entscheidung für oder gegen den Export getroffen. Entscheidungen Begründungen werden im Plenum diskutiert. Ein weiterer Schritt behandelt eine Postkartenaktion zum Verbot von Waffenhandel. Dabei wird die Wirkungen der Aktion im Bezug auf ihre Erfolgswahrscheinlichkeit hinterfragt. Anschließend wird ein eigener Friedensgruß in einem Material formuliert.