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Misereor

Misereor

Slum Upgrading & People-led Settlement Improvement in Nairobi

Veröffentlichung:6.4.2021

Der Erklärfilm zeigt zwei Möglichkeiten, wie informelle Siedlungen in Nairobi, Kenia, aufgewertet werden können: „Slum Upgrading“ durch den Staat und „People-led Settlement Improvement“ durch den MISEREOR-Partner "Pamoja Trust".

Das Video stellt am Beispiel von Peter aus Nairobi zwei unterschiedliche Wege zur Verbesserung von Wohnbedingungen in sogenannten informellen Siedlungen vor. Zunächst wird erklärt, was unter einem informellen Siedlungsraum verstanden wird und welche Lebensbedingungen dort herrschen, etwa mangelnde Infrastruktur, beengter Wohnraum und fehlender Zugang zu sauberem Wasser. Anschließend werden zwei Ansätze gegenübergestellt: staatlich organisierte Maßnahmen zur Umsiedlung und gemeinschaftlich organisierte Verbesserungsprozesse, die von den Bewohnern selbst getragen werden. Im Zentrum steht dabei die Unterstützung durch Organisationen wie Misereor, die gemeinsam mit lokalen Initiativen daran arbeiten, Lebensbedingungen nachhaltig zu verbessern. Die Geschichte von Peter zeigt konkret, wie durch gemeinschaftliches Engagement und Eigeninitiative ein neues Wohnumfeld mit besserer Infrastruktur entstehen kann.


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Für den Religionsunterricht bietet das Medium zahlreiche Anknüpfungspunkte im Bereich globale Gerechtigkeit, Verantwortung und Menschenwürde. Lernenden kann zunächst ein Einblick in Lebensrealitäten außerhalb ihres direkten Umfeldes ermöglicht werden, indem sie die dargestellten Wohnbedingungen beschreiben und mit ihrer eigenen Lebenssituation vergleichen. Darauf aufbauend kann eine ethische Reflexion erfolgen, etwa zur Frage nach gerechter Verteilung von Ressourcen oder nach Verantwortung von Gesellschaft und Politik. Methodisch bietet sich Gruppenarbeit an, in der die beiden vorgestellten Ansätze verglichen und bewertet werden. Eine mögliche Vertiefung besteht darin, die Rolle von Hilfsorganisationen zu untersuchen und kritisch zu diskutieren, inwiefern Hilfe von außen sinnvoll ist oder durch Selbstorganisation ergänzt werden sollte. Auch ein Perspektivwechsel durch Rollenspiele oder Tagebucheinträge aus Sicht von Peter kann Empathie fördern. Im Sinne eines handlungsorientierten Unterrichts können Lernenden zudem eigene Projekte oder Ideen entwickeln, wie sie sich für mehr Gerechtigkeit einsetzen können. Das Medium verbindet somit sachliches Lernen mit ethischer Urteilsbildung und stärkt das Bewusstsein für globale Zusammenhänge.

Hessen

Hessen

Sekundarstufe I | Jahrgangsstufe 9

9G.4 Arbeiten müssen – arbeiten dürfen. Herausforderung für die katholische Soziallehre.

Rheinland-Pfalz

Rheinland-Pfalz

Sekundarstufe I | Jahrgangsstufe 9

9.2 Nach Gerechtigkeit streben: Gleiche Lebensbedingungen für alle.

Video

Standard Lizenz auf You Tube

31.8.2021

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