Zu Pfingsten tritt Jesus bei den verängstigten Jüngern ein und zeigt sich durch seine Wunden als einer, der es ernst gemeint hat und der nicht nur von Liebe gepredigt hat – sonder: der für andere ein-getreten ist. Was, wenn dieser Geist der Liebe gegen unsere Kirchenmauern tritt und Festgefahrenes zum Erschüttern bringt. Für die Glaubwürdigkeit der Kirche könnte sich Corona im Nachhinein noch als Geschenk erweisen...
Das Video ist ein kurzer Videoimpuls im Format einer sogenannten Sketch Bibel, in dem das Pfingstevangelium durch einfache Zeichnungen und knappe Kommentare erschlossen wird. Im Mittelpunkt steht die Szene, in der Jesus in die verschlossene Gemeinschaft der Jünger eintritt, ihnen seine Wunden zeigt und ihnen Frieden zuspricht. Die Darstellung betont, dass Glaube kein abstraktes Konzept ist, sondern ein konkretes Handeln, das sich im Eintreten für andere und in der Bereitschaft zur Verwundbarkeit zeigt. Zugleich wird die Bedeutung von Vergebung hervorgehoben, die als Befreiung verstanden wird, wenn Menschen aufhören, einander Schuld vorzuhalten und auf ihr Recht zu bestehen.