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SRF Kultur

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Wie finden wir Hoffnung in der Krise?

Veröffentlichung:16.3.2021

Dieses Video thematisiert das Verhältnis und Unterschiede von Hoffnung mit und ohne religiöse Grundorientierung. Auch Pessimismus und Optimismus werden untersucht. Glauben und Hoffnung gehören für den interviewten Theologen zusammen. Die Gegenwart wird im Lichte einer bestimmten Zukunft der Auferstehung gesehen.Das Medium zeigt ein Gespräch aus der Sendung Sternstunde Religion mit dem Theologen und Philosophen Ralf von Sass über das Thema Hoffnung. Ausgangspunkt ist die gesellschaftliche Erfahrung von Krisen, Unsicherheit und verbreiteter Resignation. Im Gespräch wird differenziert herausgearbeitet, was Hoffnung von verwandten Begriffen wie Optimismus, Pessimismus oder Vertrauen unterscheidet. Hoffnung wird dabei nicht nur als Ausrichtung auf zukünftige Ereignisse verstanden, sondern auch als Grundhaltung, die das gesamte Leben prägt. Besonders hervorgehoben wird ein religiöses Verständnis von Hoffnung, das eng mit Glauben verbunden ist und sich etwa auf zentrale christliche Vorstellungen wie neues Leben, Gerechtigkeit und Frieden bezieht. Darüber hinaus wird die soziale Dimension von Hoffnung betont, da Hoffnung nicht nur individuell, sondern auch gemeinschaftlich gedacht werden kann und Gemeinschaft sogar durch geteilte Hoffnung entsteht.

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Das Medium eignet sich in besonderer Weise für den Religionsunterricht, da es ein zentrales Thema religiöser Bildung aufgreift und zugleich lebensweltlich anschlussfähig ist. Lernenden begegnen in ihrem Alltag vielfältigen Erfahrungen von Unsicherheit, Zukunftsfragen und Sinnsuche, sodass das Thema Hoffnung eine hohe existenzielle Relevanz besitzt. Ein möglicher Unterrichtseinstieg kann über die provokative Aussage erfolgen, dass Hoffnung ansteckend sei. Lernenden können dazu eigene Assoziationen und Erfahrungen sammeln und diskutieren, ob Hoffnung tatsächlich eine Wirkung auf andere Menschen hat.

Im weiteren Unterrichtsverlauf bietet sich eine begriffliche Klärung an. Lernenden können die Unterschiede zwischen Hoffnung, Optimismus und Vertrauen herausarbeiten, etwa durch konkrete Fallbeispiele oder Rollenspiele. Besonders fruchtbar ist die Unterscheidung zwischen Hoffnung als Erwartung eines bestimmten Ergebnisses und Hoffnung als grundlegende Lebenshaltung. Diese Differenz kann durch kreative Aufgaben vertieft werden, indem Lernenden beschreiben, wie sich ein hoffnungsvoller Blick auf ihr eigenes Leben konkret auswirken könnte.

Ein weiterer Schwerpunkt kann auf der religiösen Dimension liegen. Hier können biblische Texte oder christliche Vorstellungen von Hoffnung einbezogen werden, etwa die Idee eines neuen Anfangs oder die Hoffnung auf Gerechtigkeit. Lernenden können vergleichen, inwiefern sich religiöse Hoffnung von säkularen Formen unterscheidet und welche Bedeutung Glaube für Hoffnung haben kann. Methodisch bieten sich Diskussionen, Gruppenarbeiten oder Schreibaufträge an, in denen Lernenden ihre eigene Haltung reflektieren.

Zudem eröffnet das Medium eine politische Perspektive, indem es Hoffnung als gemeinschaftsbildende Kraft beschreibt. Lernenden können überlegen, welche gemeinsamen Hoffnungen eine Gesellschaft tragen und welche Rolle diese für Zusammenhalt und Engagement spielen. Insgesamt fördert das Medium die Fähigkeit zur Selbstreflexion, zur begrifflichen Differenzierung sowie zur Auseinandersetzung mit religiösen und gesellschaftlichen Deutungen von Hoffnung.

Hessen

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Sekundarstufe I | Jahrgangsstufe 10

10.4 Vom Tod zum Leben. Leiden, Kreuz und Auferstehung.

Sekundarstufe II | E1 Religion und Mensch in einer pluralen Welt

E1.2 Anthropologie und Religion.

Sekundarstufe II | E2 Gotteswort im Menschenwort – Themen der Bibel und ihre Aneignung

E2.4 Dem Ganzen der Wirklichkeit begegnen – an Gott glauben.

Rheinland-Pfalz

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Sekundarstufe II | 11/2 Der Mensch auf der Suche nach Gott

11.2 / 6. Der Mensch als das sich transzendierende Wesen.

Sekundarstufe II | 13 Der Mensch und seine Zukunft - Die Zukunft der Menschheit

13 / 1. Sterben und Tod, Erlösung und Auferstehung.

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