Dieser Artikel von Seite 23-38 stellt den Dreißigjährigen Krieg im 17. Jahrhundert mit einem Fokus auf die Ereignisse in Bayern dar. Die Lebensbedingungen der Bevölkerung und der Flüchtlinge werden ebenso thematisiert wie die entscheidenden Kriegsereignisse und politischen Zusammenhänge. Dabei zeigt sich Deutschlands Geschichte als Kriegsgebiet jenseits des zweiten Weltkrieges. Parallelen zu heutigen Konflikten mit Terror, Plünderung und Vertreibung sind angelegt.
Was wir aus dem Dreißigjährigen Krieg für gegenwärtige und künftige Kriege lernen können und ob man aus der Geschichte grundsätzlich lernen kann, ist eine umstrittene Frage. Sicherlich lässt sich nichts lernen, wenn man die Konstellationen der Vergangenheit schematisch auf die Gegenwart überträgt und dann nach Parallelen sucht. Man muss schon nach strukturellen Mustern und Modellen Ausschau halten bzw. diese durch die Analyse von Konstellationen herausarbeiten, um Ähnlichkeiten beobachten zu können.