Dieser Artikel von Seite 1-10 untersucht Formen der Armut in Deutschland, deren Entstehung und Handlungskonzepte zu ihrer Verminderung. Dabei wird die ethische Dimension und die Spendenpflicht der Religionen miteinbezogen. Auf Kinder- und Familienarmut, Altersarmut und Armut in der Stadt wird gesondert eingegangen. Dadurch bieten sich mehrere Felder von Armut an, die in Gruppenarbeit erarbeitet und präsentiert und verglichen werden können.
Das, worüber wir zu reden haben, ist relative Armut – die Entbehrungen, die jemand in einer relativ wohlhabenden Gesellschaft hinnehmen muss, weil er nicht wie andere teilhaben kann an dem Wohlstand der Gesellschaft. Vor allem geht es in diesem Zusammenhang um Einkommensarmut, relative Einkommensarmut oder das Armutsrisiko, das diejenigen betrifft, die über weniger als 60 % des durchschnittlichen Pro-Kopf-Einkommens in einem Haushalt verfügen.