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Hans MendlRudolf SitzbergerAlexandra LambertyÖsterreichisches Religionspädagogisches FORUMMirjam Dick /

Hans Mendl,

Rudolf Sitzberger,

Alexandra Lamberty,

Österreichisches Religionspädagogisches FORUM,

Mirjam Dick /

Viola Huang / Dorothe Knapp / Johannes Przybilla Lernen an Biografien

Veröffentlichung:1.1.2021

Was verstehen verschiedene Fachdidaktiken unter einem biografischen Lernen?

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Was verstehen verschiedene Fachdidaktiken unter einem biografischen Lernen? Hans Mendl / Rudolf Sitzberger / Alexandra Lamberty / Mirjam Dick / Viola Huang / Dorothe Knapp / Johannes Przybilla LUesrinnegn b aiong Braiopghriaefsi einn the classroom EIninteer dinistecripdliisnzaipryli npäerres pSepcietigveeslung Abstract How do different disciplines use biographies in the classroom? In the discipline of religious education, biographies mainly contribute to the development of one’s own concept of life. Students engage with challenges, values, hopes, and ideals in others’ biographies, which can also be relevant for themselves. But how do other disciplines employ biographies: What role do biographies play in the fields of German, history, art, and mathematics education? What are similarities, what are field-specific approaches? And what can the discipline of religious education learn from other disciplines? Keywords biographies – role models – identity – constructiveness – narrations – interdisciplinarity Hans Mendl / Rudolf Sitzberger / Alexandra Lamberty / Mirjam Dick / Viola Huang / Dorothe Knapp / Johannes Przybilla: Lernen an Biografien. Eine interdisziplinäre Spiegelung ÖRF 29 (2021) 1, 61–88 • DOI: 10.25364/10.29:2021.1.5 66 1. Von der Krise zur Renaissance des Vorbilds in der Pädagogik „Wenn Sie mich fragen: Vorbilder sind doch nur eine Art pädagogischer Lebertran, den jeder mit Widerwillen schluckt, zumindest mit geschlossenen Augen. Die erdrücken doch den jungen Menschen, machen ihn unsicher und reizbar, und fordern ihn auf ungeziemende Weise heraus. Vorbilder im herkömmlichen Sinn, das sind doch prunkvolle Nutzlosigkeiten, Fanfarenstöße einer verfehlten Erziehung, bei denen man sich die Ohren zuhält. Alles, was sich von den Thermopylen bis nach Lambarene überlebensgroß empfiehlt, ist doch nur ein strahlendes Ärgernis, das nichts mit dem Alltag zu tun hat.

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