Rudolf Englert leitet eine Diskussionsreihe ueber eine konkrete Unterrichtsstunde von Oliver Rundt ein, die mit einer 10. Klasse das Thema Suizid behandelt. Diese Einleitung erklaert die methodische Grundlage: Die Stunde wird mithilfe einer modifizierten Objektiven Hermeneutik (sequenzanalytisch) untersucht, um die didaktischen Entscheidungen und deren Wirkungen transparent zu machen. Englert rahmt das Vorhaben als Beispiel fuer evidenzbasierte Unterrichtsreflexion ein und kuendigt kritische Beitraege weiterer Autoren an. Trotz ihrer Kuerze setzt diese Einleitung wichtige Akzente: Sie betont, dass guter Religionsunterricht nicht allein durch subjektive Eindruecke beurteilt werden kann, sondern einer methodisch kontrollierten Analyse bedarf.