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Friedrich-Ebert-Stiftung

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Geschichte der Sozialen Demokratie

Veröffentlichung:1.1.2013

Geschichte bedeutet Identität. Am 23. Mai 1863 gründete sich in Leipzig der Allgemeine Deutsche Arbeiterverein. 2013 feiert die Sozialdemokratie 150 Jahre Partei. Was zeichnet ihre Geschichte aus? Wohin führt ihr Weg im 21. Jahrhundert?

Das vorliegende Erklärvideo der Friedrich Ebert Stiftung zur Geschichte der sozialen Demokratie zeichnet die Entwicklung sozialdemokratischer Ideen seit dem 19 Jahrhundert nach. Ausgangspunkt ist die Zeit der Industrialisierung, in der Armut, Kinderarbeit und fehlende soziale Absicherung den Alltag vieler Menschen bestimmten. Das Medium zeigt, wie sich die Arbeiterbewegung unter schwierigen politischen Bedingungen organisierte und für grundlegende Werte wie Freiheit, Gerechtigkeit und Solidarität eintrat. Es werden zentrale historische Stationen dargestellt, etwa die Gründung des Allgemeinen Deutschen Arbeitervereins, die Verfolgung in verschiedenen politischen Systemen sowie die Haltung der SPD während der Zeit des Nationalsozialismus. Darüber hinaus verdeutlicht das Video anhand konkreter Beispiele, wie früh formulierte Forderungen wie das Wahlrecht für alle, der Achtstundentag oder die Gleichberechtigung von Frauen im Laufe der Zeit verwirklicht wurden.

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Im Religionsunterricht lässt sich das Medium gewinnbringend einsetzen, um ethische und gesellschaftliche Fragestellungen mit historischen Lernprozessen zu verbinden. Ein sinnvoller Einstieg kann über die Lebensbedingungen von Menschen in der Industrialisierung erfolgen, wobei Lernenden eigene Vorstellungen mit den dargestellten Realitäten vergleichen können. Anschließend bietet sich eine strukturierte Erarbeitung zentraler Inhalte des Videos an, etwa durch Leitfragen oder ein Arbeitsblatt, das wichtige Stationen und Werte erschließt. Methoden wie Gruppenarbeit oder Partnerarbeit fördern dabei die aktive Auseinandersetzung. Besonders geeignet ist das Video, um Werte wie Gerechtigkeit und Solidarität aus religiöser Perspektive zu reflektieren und mit biblischen Impulsen zu verknüpfen. Diskussionsphasen ermöglichen es Lernenden, historische Entwicklungen kritisch zu beurteilen und Bezüge zur Gegenwart herzustellen, etwa im Hinblick auf soziale Ungleichheit oder globale Verantwortung. Kreative Methoden wie Standbilder oder kurze szenische Darstellungen können genutzt werden, um historische Situationen erfahrbar zu machen. Eine vertiefende Aufgabe kann darin bestehen, dass Lernenden eigene Vorstellungen einer gerechten Gesellschaft entwickeln und mit den dargestellten Idealen vergleichen. Differenzierung gelingt durch unterschiedliche Aufgabenformate und durch die Möglichkeit, sich auf verschiedene Aspekte des Videos zu konzentrieren. Ziel ist es, Lernenden ein Bewusstsein für die Bedeutung von Engagement, Verantwortung und gesellschaftlicher Mitgestaltung zu vermitteln.

Hessen

Hessen

Sekundarstufe I | Jahrgangsstufe 9

9G.4 Arbeiten müssen – arbeiten dürfen. Herausforderung für die katholische Soziallehre.

Rheinland-Pfalz

Rheinland-Pfalz

Sekundarstufe I | Jahrgangsstufe 9

9.2 Nach Gerechtigkeit streben: Gleiche Lebensbedingungen für alle.

Beispielhafte Lernsequenzen

  • Soziale Fragen im 19. Jh. und heute

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