Das zweite zusammenhängende Material beginnt ab Seite 36 und stellt die Probleme der Kakao-Bauern dar, die durch niedrige Weltmarktpreise und Ausbeutung verursacht werden. Als Gegenkonzept wird die Zukunft der Familie durch eine Teilnahme an fairem Handel in Gruppenarbeit entwickelt. Es kann über die gängigen Methoden wie Plakat oder Rollenspiel mit Bauern, Händlern und Konsumenten präsentiert werden.
Der nächste Schritt stellt das Beispiel Fußball vor als englisches Material vor und kann bei mangelnden Sprachkenntnissen entfallen.
Ein weiterer Schritt enthält eine Podiumsdiskussion zum Thema Discounter, Gewerkschaft und Weltladen. Über drei Rollenkarten bereiten sich die Gruppen auf die Verteidigung ihrer Position vor. Der Discounter verteidigt sein Biosortiment und die Arbeitsbedingungen seiner Mitarbeiter. Die Gewerkschaften und der Weltladenmitarbeiter kritisieren Produkte, Arbeitsbedingungen und Methoden des Discounters.
Ein anschließender Schritt thematisiert fairen Handel in Deutschland über das Thema faire Milch. Eine Webrecherche zu angegebenen Seiten anhand von fünf Impulsfragen erbringt ein Verständnis der Problemlage und Ausbeutung von Bauern im globalen Norden. Fairer und unfairer Handel ist kein alleiniges Problem des globalen Südens.
Der im folgenden Schritt behandelte Themenkomplex ist Kleidung. Dabei werden anhand eines Textes und einer erneuten Webrecherche das eigene Konsumverhalten und die dabei erstehenden Folgen untersucht. Auch hier kann ein Rollenspiel mit Erzeugern, Händlern und Konsumenten stattfinden. Diesmal können die Lernenden ihre Rollenkarten selbst erstellen. Auch die Auswertung von Videos dazu ist möglich. Videos zum Thema sind im drop-down Menü „Eingebettete Medien“ auf dieser Seite zu finden. Es schließen sich Protestmethoden und Aktionsanleitungen zum Thema Fair Trade an, die im Unterrichtskontext nur bedingt umsetzbar sind.