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EPA - oder wie Europa sich an Afrika bereichert

Veröffentlichung:1.1.1970

Das Video setzt sich kritisch mit den sogenannten Economic Partnership Agreements auseinander, die von der Europäische Union mit Ländern des globalen Südens abgeschlossen werden. Es erläutert zunächst die offiziellen Ziele dieser Abkommen wie den Abbau von Handelshemmnissen, die Förderung wirtschaftlicher Zusammenarbeit sowie nachhaltiger Entwicklung. Anschließend zeigt das Medium jedoch die problematischen Seiten auf, etwa die ungleichen wirtschaftlichen Voraussetzungen zwischen Europa und afrikanischen Staaten. Anhand konkreter Beispiele wie Kenia wird verdeutlicht, wie wirtschaftlicher Druck zur Unterzeichnung solcher Verträge führen kann und welche negativen Folgen dies für lokale Märkte und Produzierende haben kann. Insgesamt vermittelt das Medium eine kritische Perspektive auf globale Handelsstrukturen und stellt die Frage nach Gerechtigkeit und Verantwortung.

Habt Ihr schon was von "Economic Partnership Agreement" (EPA) gehört? Das Team vom probono Magazin hat sich die von der EU geförderten Freihandelsabkommen mit ehemaligen afrikanischen Kolonien genauer angeschaut. Und das alles klingt nicht wirklich entwicklungsfördernd.

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Für den Religionsunterricht bietet dieses Medium vielfältige didaktische und methodische Anknüpfungspunkte. Es eignet sich besonders zur Behandlung von Themen wie globale Gerechtigkeit, Verantwortung im Welthandel und die ethische Bewertung wirtschaftlicher Machtverhältnisse. Lernende können dazu angeregt werden, die Inhalte mit zentralen Konzepten der christlichen Sozialethik wie Gerechtigkeit, Solidarität und Bewahrung der Schöpfung zu verknüpfen. Methodisch kann das Medium als Einstieg in eine kontroverse Diskussion dienen, etwa durch die Formulierung von Leitfragen wie: Ist Freihandel immer gerecht oder profitieren nur die Starken. Eine arbeitsteilige Gruppenarbeit bietet sich an, bei der Lernende unterschiedliche Perspektiven einnehmen, zum Beispiel Vertreter europäischer Unternehmen, afrikanischer Produzierender oder politischer Entscheidungstragender. Auch ein Perspektivwechsel durch Rollenspiele kann helfen, Empathie zu fördern und komplexe Zusammenhänge besser zu verstehen. Ergänzend kann ein Bezug zu biblischen Texten hergestellt werden, etwa zur Frage nach gerechtem Handeln gegenüber Schwächeren. Ziel ist es, Lernende zu einer reflektierten Urteilsbildung zu befähigen und sie für globale Zusammenhänge zu sensibilisieren.

Hessen

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Sekundarstufe I | Jahrgangsstufe 9

9G.2 Darf man alles, was man kann? Fortschritt und menschliche Zukunft.

Rheinland-Pfalz

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Sekundarstufe I | Jahrgangsstufe 9

9.2 Nach Gerechtigkeit streben: Gleiche Lebensbedingungen für alle.

Beispielhafte Lernsequenzen

  • Weltweite Gerechtigkeit (Entwicklungsländer, Verschuldung)

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