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Die Sternsinger - Kindermissionswerk

Die Sternsinger - Kindermissionswerk

Unterwegs für die Sternsinger: Willi in Tansania

Veröffentlichung:19.9.2012

Wie leben Kinder in Tansania, was spielen sie, und was passiert, wenn sie krank werden? Reporter Willi Weitzel, bekannt aus der Kindersendung „Willi wills wissen", ist für die Sternsinger in das ostafrikanische Land gereist, um diesen Fragen auf den Grund zu gehen. Er besucht eine Gesundheitsstation auf dem Land, sieht sich ein Krankenhaus an und ist bei den Zwillingen Pepo und Zunda zu Gast. Immer wieder trifft er Kinder, denen mit den Spenden der Sternsinger geholfen wird.

Das Video nimmt die Zuschauenden mit auf eine Reise nach Tansania und zeigt eindrücklich, wie Kinder dort leben und welche Herausforderungen mit Gesundheit, Ernährung und medizinischer Versorgung verbunden sind. Im Mittelpunkt stehen Begegnungen in einem Kindergarten, in einer Gesundheitsstation, in einem Krankenhaus und in Familien, die unter einfachen Bedingungen leben. Deutlich wird, dass viele Kinder nur wenige Mahlzeiten am Tag erhalten, sauberes Wasser knapp ist und Krankheiten wie Malaria den Alltag vieler Menschen prägen. Zugleich zeigt das Medium, wie konkrete Hilfsprojekte unterstützen, etwa durch medizinische Versorgung, Impfungen, Gesundheitsvorsorge, Moskitonetze, Brunnen oder Bildungsangebote. So entsteht ein anschauliches Bild davon, wie eng Armut, Krankheit, Ernährung und Lebensperspektiven miteinander verbunden sind und wie Hilfe vor Ort das Leben von Kindern verbessern kann.

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Für den Religionsunterricht ist dieses Medium in besonderer Weise geeignet, weil es globale Gerechtigkeit, Verantwortung und gelebte Solidarität lebensnah und verständlich darstellt. Die Lehrkraft kann das Material zunächst als Impuls einsetzen, um mit den Lernenden über ihre Vorstellungen von Gesundheit, Krankheit und medizinischer Versorgung ins Gespräch zu kommen. Anschließend bietet sich eine strukturierte Erarbeitung einzelner Themenfelder an, zum Beispiel Ernährung, Malaria, Krankenhausversorgung, Wasser oder Kinderrechte. Didaktisch sinnvoll ist es, die Perspektive der betroffenen Kinder in den Mittelpunkt zu stellen, damit die Lernenden nicht nur Informationen aufnehmen, sondern auch Empathie entwickeln. Dies kann durch Schreibaufgaben aus der Sicht eines Kindes, durch Bild oder Szenenbeschreibungen oder durch ein Gespräch über Unterschiede zwischen dem Alltag in Deutschland und in Tansania geschehen. Methodisch eignen sich außerdem Gruppenarbeiten, in denen die Lernenden einzelne Lebensbereiche untersuchen und ihre Ergebnisse zusammenführen. Ein weiterer wichtiger Zugang liegt in der ethischen Reflexion über die Frage, was Gerechtigkeit bedeutet, wenn medizinische Versorgung, sauberes Wasser und ausreichende Nahrung weltweit so ungleich verteilt sind. Auch der Bezug zum christlichen Handeln ist naheliegend, denn das Medium zeigt, wie Hilfe konkret werden kann und wie Solidarität über Ländergrenzen hinweg gelebt wird. Dadurch fördert das Material nicht nur Sachwissen über Lebensbedingungen in Tansania, sondern auch Mitgefühl, Urteilsfähigkeit und die Bereitschaft, über die eigene Verantwortung in einer global verbundenen Welt nachzudenken.

Hessen

Hessen

Sekundarstufe I | Jahrgangsstufe 9

9G.3 Königtum und Prophetie. Macht und Kritik.

Rheinland-Pfalz

Rheinland-Pfalz

Sekundarstufe I | Jahrgangsstufe 7

7.1 Protestieren und Aufbegehren: Prophetisches Handeln.

Beispielhafte Lernsequenzen

  • Konflikte heute – typisch menschlich Aktuelle Beispiele von Protest und Aufbegehren
  • Was kann ich tun? Eintreten gegen Missstände unserer Zeit

Sekundarstufe I | Jahrgangsstufe 9

9.2 Nach Gerechtigkeit streben: Gleiche Lebensbedingungen für alle.

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