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MISEREOR-Hungertuch: "Mensch, wo bist du?"

Veröffentlichung:9.11.2018

Das MISEREOR-Hungertuch wird in der Fastenzeit und darüber hinaus ausgestellt und öffnet in Gemeinden, Schulen und Gruppen Raum für Kreativität und Dialog.

Das Video stellt den Künstler Uwe Appold und sein Werk zum Misereor-Hungertuch mit dem Titel „Mensch, wo bist du?“ vor. In persönlichen Worten beschreibt Appold seinen Lebensweg und seine künstlerische Inspiration, die stark von Naturerfahrungen und seiner Verbundenheit zur Erde geprägt ist. Zentral ist die Auseinandersetzung mit der Verantwortung des Menschen für die Schöpfung, wie sie auch in der Enzyklika Laudato si' von Papst Franziskus thematisiert wird. Das Hungertuch greift die biblische Frage Gottes aus dem Buch Genesis auf und deutet sie als existenzielle Anfrage an den heutigen Menschen: Wo stehst du in deiner Beziehung zu Gott, zu den Mitmenschen und zur Erde? Dabei wird die Verbindung von Spiritualität, sozialer Gerechtigkeit und ökologischer Verantwortung eindrucksvoll sichtbar.

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Für den Religionsunterricht bietet das Medium vielfältige didaktische und methodische Einsatzmöglichkeiten. Es eignet sich besonders für Unterrichtseinheiten zu Themen wie „Schöpfungsverantwortung“, „Identität“, „Gottesbeziehung“ und „globale Gerechtigkeit“. Als Einstieg kann das Video genutzt werden, um Lernende für die symbolische Kraft von Kunst zu sensibilisieren und erste Deutungsansätze zum Hungertuch zu entwickeln. In einer anschließenden Arbeitsphase können einzelne Bildelemente analysiert und mit biblischen Motiven in Verbindung gebracht werden, insbesondere mit der Frage „Mensch, wo bist du?“ aus der Paradieserzählung. Methodisch bieten sich kreative Zugänge an, etwa durch eigene Bildgestaltungen, Collagen oder Schreibimpulse, in denen Lernende ihre persönliche Antwort auf diese Frage formulieren. Ebenso kann eine Diskussion über die Aussagen von Papst Franziskus zur „einen Welt“ angeregt werden, um globale Zusammenhänge und Verantwortung zu reflektieren. Ziel ist es, die Wahrnehmungs-, Deutungs- und Urteilskompetenz der Lernenden zu fördern sowie ihre Fähigkeit, religiöse und ethische Fragestellungen mit dem eigenen Leben in Beziehung zu setzen.

Hessen

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